Schwelbrand in Dachgeschoss / Vier Wehren im Einsatz

Hackschnitzel in Flammen

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Aus vier Feuerwehren waren 40 Brandbekämpfer in Weste angerückt, um ein Feuer in einem Nebengebäude zu löschen.

Weste. Bei einem Feuer in Weste sind gestern Mittag knapp 40 Brandschützer aus vier Feuerwehren im Einsatz gewesen. Die Hackschnitzel einer Hackschnitzelheizung sind in Brand geraten.

Der Alarm ging um 12.14 Uhr los: Beim Ortsausgang Weste Richtung Weste-Bahnhof hatten Nachbarn schweren Rauch gesehen, der aus einem Nebengebäude drang. Die Feuerwehren Bevensen, Weste, Testorf und Himbergen rückten an. Als sie ankamen, stand das Brennmaterial im Obergeschoss des Nebengebäudes noch nicht in Brand, sondern qualmte nur. So beschreibt es Jürgen Burmester, Ortsbrandmeister aus Bad Bevensen, der vor Ort war. „Wir hatten zum Glück schon Wasser auf den Rohren. Denn als wir da waren, gab es eine Durchzündung im Hackschnitzel“, berichtet er. Mit dem Wasser unter Druck konnte die Wehr die neue Herausforderung schnell meistern.

Nachdem der Brand in den Hackschnitzeln, die über einer Hackschnitzelheizung im Erdgeschoss deponiert waren, musste die Feuerwehr sich außerdem auf die Suche nach Glutnestern machen: Die Dämmung sei schon angekohlt gewesen, die Brandschützer mussten Teile des Daches abbauen und die Dämmung entfernen, um hier weitere mögliche Brandherde auszuschließen. Der Einsatz endete um 14.15 Uhr.

Über die Gründe des Brandes konnte Burmester gestern keine gesicherten Angaben machen. Er vermutete aber, dass es durch die Heizung im Untergeschoss zu einer Überhitzung des Brennmaterials im Ober-geschoss gekommen sein könnte.

Der Schaden halte sich trotz der Demontage von Teilen des Daches und der Dämmung in Grenzen, meinte Burmester. Der Sachschaden belaufe sich seiner Schätzung nach auf etwa 10 000 Euro. „Wir haben das Schlimmste verhindern können“, sagt er über die Arbeit der vier angefahrenen Feuerwehren.

Von Kai Hasse

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