WBB stellt Bürgermeisteramt-Kandidatin

Gabriele Meyer tritt für Martin Feller an

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Gabriele Meyer tritt für die WBB als Bürgermeisterkandidatin in Bad Bevensen an.

Bad Bevensen. Auch wenn der Grüne und derzeitige Amtsinhaber Martin Feller von einer Bürgermeisterkandidatur in Bad Bevensen ausgeschlossen wurde, bleibt es bei drei Bewerbern: Neben Susanne Lühr-Peschke (CDU) und Hans-Peter Hellmanzik (SPD) wirft jetzt auch Gabriele Meyer von der WBB ihren Hut in den Ring.

„Die WBB hat immer gut und harmonisch mit den Grünen zusammengearbeitet“, erklärt Meyer, die auch Vorsitzende der gemeinsamen Gruppe im Bad Bevenser Stadtrat ist. Für die 60-Jährige war es daher auch nur allzu folgerichtig zu kandidieren, nachdem Martin Feller eine erneute Kandidatur wegen fehlerhaft eingereichter Kandidatenlisten zur Stadtratswahl nicht mehr möglich ist (AZ berichtete ausführlich).

Politisch seien sich WBB und Grüne trotz mancher Unterschiede „recht nah“, sagt die gebürtige Bevenserin. Außerdem sei sie in den vergangenen fünf Jahren stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt gewesen und habe auch da gut mit Feller zusammengearbeitet. „Während der Kandidatur von Herrn Feller stand es für mich gar nicht im Raum, selbst zu kandidieren“, sagt sie im AZ-Gespräch. Nach seinem Ausscheiden aber habe sie erkannt: „Ich stehe jetzt vorn und kann mir auch vorstellen, diese Aufgabe zu übernehmen.“ Mehr noch: Sie werde wohl im Falle ihrer Wahl gemeinsam mit Martin Feller als Berater im Hintergrund ihre Arbeit tun.

„Die Fußspuren von Martin Feller sind riesengroß, aber ich werde versuchen, diese Lücke weitgehend zu füllen“, sagt Gabriele Meyer, „und dabei geht es auch darum, den Befürwortern Martin Fellers etwas anzubieten.“

Für Bad Bevensen liegen der WBB-Frau vor allem die Inklusionsbewegung und ein Klimaschutzkonzept am Herzen. Erstere möchte sie im Sinne einer barrierefreien Stadt intensivieren; das Zweite liege fertig in der Schublade und müsse nun Schritt für Schritt umgesetzt werden. Auch eine flexible Kinderbetreuung in Bad Bevensen von 6 bis 20 Uhr sei eines ihrer Anliegen.

Von Ines Bräutigam

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