„Abitendo“ – an der Fritz-Reuter-Schule (KGS) Bad Bevensen

„Ein lupenreiner G8-Jahrgang“

Gesamtschuldirektorin Christel Auer mit Abiturienten, die für besondere Leistungen geehrt wurden.

Bad Bevensen. Schwungvoll begann die Entlassungsfeier des Abiturjahrgang 2012 der Fritz-Reuter-Schule Bevensen (KGS). Schon die Musiktitel, zu Beginn von der Schüler-Bigband gespielt, ließen Rückschlüsse zu – „Mission impossible“, „A hard days night“.

Dann die offizielle Begrüßung durch Gymnasialzweigleiter Hartmut Wingert. „Ein lupenreiner G8-Jahrgang“, betonte er im Hinblick auf den ersten Abidurchgang nach zwölf Schuljahren. „Auch der erste Jahrgang ohne Orientierungsstufe“, denn die 5. Klasse begann gleich schulzweigabhängig. Von 100 Abiturienten haben es 91 geschafft, die zwei Besten mit der Note 1,4 .

In der Reihe der Ehrengäste war zum ersten Mal auch CDU-Landtagsmitglied Jörg Hillmer, der auch das Wort für den Landkreis übernahm. Er gratulierte den Abiturienten und machte deutlich, dass die Gesellschaft durch den Steueranteil viel zur Verfügung stelle, damit die jungen Menschen diesen Weg machten. Daneben hob er das „engagierte, sehr gute Kollegium“ der Bad Bevenser Kooperativen Gesamtschule lobend hervor.

Allrounder Marcel Hallberg, Abiturient und Jahrgangssprecher, warf einen humorigen Blick auf das Schulleben der vergangenen zwei Jahre und auf den diskutierfreudigen Jahrgang. „Eine Sache mussten wir alle lernen: selbstständig sein“, so Hallberg weiter.

Das Motto des diesjährigen Jahrgang – teils kopfschüttelnd betrachtet – lautete „Abitendo“. Das wurde von Nintendo abgeleitet, ist japanisch und heißt „Leg das Glück in die Hände des Himmels“.

Wie stets auf den Abiturentlassfeiern nahmen sich Gesamtschuldirektorin Christel Auer und Gymnasialzweigleiter Hartmut Wingert das Motto vor, um es ihrerseits in einer Powerpoint-Präsentation samt Dialog humorig und süffisant auszulegen.

Nach weiteren Musikbeiträgen, unter anderem vom Schulchor, neckischen Lehrerspielen, die mit einem Rollentausch einhergingen, gab es Ehrungen für besondere Leistungen, und dann wurde die Abiturzeugnisse überreicht und „Tschüß!“ gesagt.

Von Ute Bautsch-Ludolfs

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