Schicksal der 20 Tiere aus Addenstorf bleibt ungeklärt / Veterinäramt Oberhavel berät weiteres Vorgehen

Damwild: Gnadenhof „Lehnitz“ offenbar nicht geeignet

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Symbolfoto

mj Addenstorf. Die Unterbringung des Addenstorfer Damwilds auf dem brandenburgischen Gnadenhof „Lehnitz“ droht zu scheitern. Wie Dr.

Jörg Pfeiffer, Leiter des Kreisveterinäramtes Uelzen, gegenüber der AZ bestätigte, solle der betreffende Gnadenhof nicht über die erforderlichen Voraussetzungen verfügen, um die insgesamt 20 Wildtiere aufzunehmen.

Fest stehe, dass der Bestand des Addenstorfer Wildtiergeheges bis zum 8. April aufgelöst werde, sagte Pfeiffer. Zum weiteren Vorgehen könne sich das Kreisveterinäramt frühestens kommende Woche äußern. Die Zuständigkeiten liegen durch den Verkauf der Tiere beim Veterinäramt Oberhavel, erklärte der Kreisveterinär. Wie berichtet, hatte der Gnadenhof angekündigt, die Tiere zu übernehmen. Über eine Internetplattform hatte die Jelmstorferin Ingrid Krüger einen Aufruf gestartet, um den Tieren ein Zuhause zu geben. Der Sache werde nachgegangen“, teilte die Pressestelle des Landkreises Oberhavel auf Anfrage der AZ mit. Zu weiteren Schritten könne sie sich derzeit nicht äußern.

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