Bad Bevenser Kurhaus: Arbeiten starten in dieser Woche

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stk Bad Bevensen. Noch in dieser Woche, voraussichtlich am Donnerstag, rückt das Unternehmen an, das mit dem Abbruch des Kurhauses in Bad Bevensen beauftragt ist. Außer einem Bauzaun wird allerdings zunächst wenig von den Arbeiten zu sehen sein.

Der Abrissbagger kommt noch nicht zum Einsatz, schränkt Thorsten Brinck ein: „Abriss heißt behutsames Vorgehen von innen nach außen“, erklärt der stellvertretende Bauamtsleiter der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

„Teppiche, Deckenpaneele – alles was im Haus drin ist und was für die Wiederverwendung geeignet ist, muss gesondert entsorgt werden.“ Am Dienstag überprüfte ein Elektriker, dass die Baustelle frei von Strom, Gas und Wasser ist. Erst wenn das Gebäude aus den Siebzigerjahren entkernt ist, rollt der Abrissbagger an, der die tragende Konstruktion behutsam abträgt.

Denn auch der Beton vom Bau wird wiederverwertet. Ein Stück vom alten Kurhaus bleibt übrigens: Die Betonpfähle im morastigen Untergrund des Kurparks sollen nach den Planungen auch den Neubau tragen. Die Kosten für den Kurhaus-Neubau musste der Stadtrat bereits vor Baubeginn auf 5,4 Millionen Euro korrigieren.

Ursprünglich hatten die Politiker einen Kostendeckel von 5 Millionen Euro festgelegt. Die Sanierung des vorhandenen Gebäudes hätte nach Auskunft der Verwaltung mit 4,2 Millionen Euro zu Buche geschlagen. Für ein Kurhaus-Hotel oder eine Gastronomie gibt es noch keinen Investor.

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