Sanierung der Hauptverkehrsader der Kurstadt beginnt im Oktober / Zeitweise Vollsperrungen

Bad Bevensen wird zur Baustelle

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Im Oktober werden Demminer Allee, Göhrdestraße und Röbbeler Straße saniert: Bauarbeiten an der Landesstraße 252 hatten die Nerven von Autofahrern bereits vergangenes Jahr strapaziert.

Bad Bevensen. Die Kurstadt wird zur Baustelle: Ab Oktober wird die Hauptverkehrsader der Stadt, die Landesstraße 252, saniert. Autofahrer und Anlieger werden dann auf eine harte Geduldsprobe gestellt.

Denn knapp zwei Monate müssen sie aufgrund der Arbeiten an Demminer Allee, Göhrdestraße und Röbbeler Straße mit Behinderungen rechnen.

Unterteilt wird die Sanierung, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, in drei Bauabschnitte.

Erster Bauabschnitt

Los geht es im Oktober an der Röbbeler Straße. Erneuert wird zunächst das Stück zwischen der Brücke über den Elbe-Seitenkanal und dem Supermarkt. Der Bereich wird für die Bauarbeiten etwa zehn Tage voll gesperrt, informiert die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Die Zufahrt zum Imbiss und zur Arztpraxis bleibt während der Vollsperrung gewährleistet. Die Kreuzung Röbbeler Straße/Klein Hese-becker Straße ist befahrbar. Während der Vollsperrung wird der Verkehr Richtung Groß Hesebeck über die L 254 nach Klein Hesebeck und von dort über die K 41 nach Groß Hesebeck umgeleitet. Die Autofahrer, die in die Gegenrichtung wollen, müssen die gleiche Umleitungsstrecke nutzen.

Zweiter Bauabschnitt

Nachdem die Arbeiten an diesem Teilstück abgeschlossen sind, werden die Bauarbeiter am anderen Ende der Landesstraße ansetzen: Vier Wochen lang werden sie zwischen Ilmenaubrücke und dem Kreuzungsbereich Röbbeler Straße/Klein Hesebecker Straße sanieren. Da die Demminer Allee und die Göhrdestraße breit genug sind, müssen sie für die Arbeiten nur halbseitig gesperrt werden. Die Sanierung beginnt im Norden der Demminer Allee zwischen Ilmenaubrücke und Dahlenburger Straße, danach folgen Arbeiten zwischen der Dahlenburger Straße und der Klein Hesebecker Straße. Am Ende des Bauabschnitts ist dann der Süden der Demminer Allee an der Reihe.

Anwohner und Gäste der Kurstadt können aber weitestgehend beruhigt der Baustelle entgegensehen: Der Göhrdeparkplatz und die Grundstücke sollen erreichbar bleiben. Nur während der Asphaltierungsarbeiten kann es zu Einschränkungen können.

Die Demminer Allee können Autofahrer während der Bauarbeiten grundsätzlich nur als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Bad Bevensen West beziehungsweise Bundesstraße 4 nutzen. Aus Norden kommender Pkw-Verkehr wird über Altenmedingen nach Bevensen geleitet und kann so die Jod-Sole-Therme erreichen oder durch die Einbahnstraße in Richtung Westen fahren. Lkw müssen den Osten der Stadt über Jastorf und Klein Hesebeck anfahren. Aus Süden kommender Verkehr wird auch über Klein Hesebeck geführt.

Dritter Bauabschnitt

Im dritten Bauabschnitt erhält das Teilstück zwischen der Kreuzung Röbbeler Straße/Klein Hesebecker Straße und dem Supermarkt an der Röbbeler Straße seine Frischekur. Etwa zehn Tage lang wird die Fahrbahndecke erneuert – unter Vollsperrung der Kreuzung.

Auch in diesem Bereich sollen Anlieger problemlos ihre Grundstücke anfahren können, sichert die Straßenbaubehörde zu. Häuser zwischen dem Aktiv-Markt und der Kanalbrücke können über Pommernweg, Ostpreußenweg und Röntgenstraße angefahren werden.

Der Verkehr in Richtung Dannenberg wird weiträumig umgeleitet. Ab der Einmündung der Römstedter Straße in die Demminer Allee beziehungsweise von der B 4 kommend müssen Autofahrer die Kreisstraßen nach Jastorf nutzen. Von dort aus gelangen sie über die K 41 nach Klein und Groß Hesebeck.

Die L 254 von Klein Hesebeck und die L 252 von Groß Hesebeck nach Bad Bevensen sind jeweils bis zur Baustelle frei.

Die Umleitungsstrecken werden ausgeschildert. Das Gewerbegebiet „Kurze Bülten“ bleibt die gesamte Bauphase über erreichbar.

Von Wiebke Brütt

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