Spitzentreffen in Hannover zur Alpha-E-Trasse / Konkrete Ausbauplanungen beginnen jetzt

Besseren Lärmschutz in Aussicht gestellt

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Auf Lärmschutz soll beim Bau von Alpha-E besonderer Wert gelegt werden.

ib Hannover/Uelzen. Die Planungen des Schienenausbauprojekts Alpha-E gehen in die nächste Runde: Bund und DB verständigten sich darauf, im Zuge der jetzt beginnenden Ausbauplanungen auch einen optimierten Lärmschutz zur Entlastung der Streckenanwohner zu betrachten.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) hatte den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, Deutsche Bahn (DB)-Vorstand Dirk Rompf und Vertreter des Projektbeirats Alpha-E zu einem entsprechenden Gespräch nach Hannover eingeladen. Sie erörterten dabei „neue Maßstäbe in der Bewertung von Schienenlärm für das Schienenausbauprojekt Alpha-E“, wie es in einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums heißt.

Ferlemann brachte die klare Botschaft aus Berlin mit, dass die Alpha-E-Variante anstatt der ursprünglich vorgesehenen Y-Trasse fest zum „Vordringlichen Bedarf“ der Bundesverkehrswegeplanung gehöre. Daher habe er die Bahn damit beauftragt, „Umsetzungsmöglichkeiten eines optimierten Lärmschutzes zu überprüfen“, da dieser wichtig für die Akzeptanz von Alpha-E in der Bevölkerung sei.

Dirk Rompf erklärte für die Deutsche Bahn AG die Bereitschaft, bei den Planungen auch Grundlagen eines optimierten Lärmschutzes zu ermitteln, um sie dann im Rahmen der Runden Tische zu diskutieren und geeignete Umsetzungsvorschläge zu erarbeiten. Damit sei der Startschuss für die operative Planung der Trasse gegeben.

Minister Lies appellierte, jetzt schnell an die Umsetzung der Alpha-E-Variante zu gehen, und zwar in der Form, auf die sich das Dialogforum verständigt habe. „Das Thema Lärmschutz spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Ich freue mich, dass Bund und Bahn in diesem Punkt sehr gesprächsbereit sind und einen besseren Lärmschutz als bisher gesetzlich geregelt in Aussicht stellen.“

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