33 neue Grundstücke direkt am Kanal geplant / Baubeginn voraussichtlich im Frühjahr 2017 möglich

Baugebiete in Bad Bevensen– die Stadt legt nach

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Im Winkel zwischen Paracelsusstraße und Ignaz-Semmelweiss-Ring können voraussichtlich im kommenden Frühjahr die ersten Neubauten entstehen.

Bad Bevensen. Der Entwurf des Bebauungsplans „In der Hese III“ ist beschlossene Sache. Mit dieser Entscheidung hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Bad Bevensen den Weg frei gemacht für 33 neue Bauplätze in der Kurstadt.

Auch der Bauausschuss als zuständiges Fachgremium der Stadt hatte zuvor mehrheitlich grünes Licht für das neue Baugebiet in unmittelbarer Nähe zum Elbe-Seitenkanal gegeben. Die Pläne dafür werden jetzt öffentlich ausgelegt.

Im Sommer könnte, so visierte Bauamtsleiter Roland Klewwe der Stadtpolitik gegenüber an, der Bebauungsplan per Satzung beschlossen werden. Voraussichtlich im Frühjahr kommenden Jahres dann wären die ersten Häuslebauer am Zug. Und einige Interessenten stehen da bereits in den Startlöchern. „Es gibt Nachfragen“, informierte Klewwe.

Denn mittlerweile sind die Baugebiete in der Kurstadt gut gefüllt: In der „Alten Gärtnerei“ steht längst Neubau an Neubau, und auch das erste Haus im Gebiet „Ebstorfer Straße“ ist schon gerichtet worden. Hier, so Klewwe, stünden nur noch „ganz wenige Bauplätze“ zur Verfügung. Das Areal „In der Hese III“ soll somit den aktuellen Bedarf an Bauplätzen vorerst decken.

Wichtig war den Anliegern des bestehenden Wohngebiets „In der Hese“, dass der künftige neue Anliegerverkehr nicht komplett an ihren Haustüren vorbei fließt. Die Erschließung der neu entstehenden Grundstücke wird daher über die Straße „Waagekai“ am Sportboothafen erfolgen. Lediglich ein Grundstück werde voraussichtlich so geplant werden, dass es über das bestehende Wohngebiet angefahren werden müsse, informiert Stadt-Sprecher Jörn Nolting.

Gebaut werden dürfen in dem Gebiet westlich des Hafens am Elbe-Seitenkanal und östlich des Ignaz-Semmelweiss-Ringes eingeschossige Häuser mit maximal zwei Wohneinheiten, informierte Roland Klewwe. „Es soll ein klassisches Siedlungsgebiet werden“, fasste er zusammen. Sollten eines Tages auch diese 33 Bauplätze an den Mann gebracht worden sein, könnte das Gebiet um weitere zwei Bauabschnitte in Richtung Süden, entlang des Elbe-Seitenkanals wachsen. Bis zu 100 Baugrundstücke könnten so insgesamt entstehen.

Von Ines Bräutigam

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