Bad Bevenser halten trotz angekündigter Pauschale an Forderungen fest

Apotheker bleiben skeptisch

Absperrband in Apotheken: Am 27. September beteiligten sich die Bad Bevenser Apotheken an landesweiter Aktion. Foto: Wendlandt

wb/dpa Bad Bevensen. Ingo Apel, Inhaber der Ratsapotheke in Bad Bevensen, bleibt skeptisch – obgleich Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr ankündigt, dass es künftig eine Pauschale für den Notdienst geben wird.

„Damit wird zwar auf eine Forderung von uns eingegangen, aber abgedeckt werden die Kosten des Notdienstes dadurch nicht“, sagt Apel. „Außerdem wurde das bisher nur in den Raum gestellt, es ist aber noch nicht beschlossen. Und so lange das noch nicht als Gesetz steht, glaube ich das noch nicht. “.

Die Apotheker sind derzeit weder auf den Bund noch auf die Krankenkassen gut zu sprechen. Die Apotheker fordern eine Erhöhung ihres Honorars um rund einen Euro pro abgegebenem Medikament, der Bund bietet derzeit aber nur circa 25 Cent. Außerdem beklagen die „Fachleute für Pharmazie“, dass die Krankenkassen ständig neue Rabattverträge mit Pharmazie-Konzernen abschließen und damit die Apotheker zwingen, Medikamente verschiedenster Marken vorrätig zu haben – eine Konstellation, die zu vollen Lagern und damit steigenden Kosten bei den Apothekern führe.

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