Das Auto...

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. . .  vom Uhlenköper kann, vorsichtig formuliert, die Kälte und den Schnee nicht besonders gut ab. Kaum sinkt das Thermometer, offenbaren sich Macken.

Das ist keine Frage des Alters, es reagierte schon von je her nicht besonders positiv auf den Frost – zum Leidwesen des Uhlenköpers. Lässt er das Auto morgens an, schnurrt der Motor zwar wie ein Kätzchen, doch sobald sich es sich in Bewegung setzen soll, bockt es wie ein störrischer Esel. Es stottert, verlangsamt die Geschwindigkeit, um dann wieder heulend durchzustarten. So geht das ein, zwei Kilometer, bis der Motor wohl eine halbwegs annehmbare Temperatur erreicht hat und das Gefährt geschmeidig die Straßen entlang tourt. Allein dieser Umstand wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn nicht auch das Radio je nach Kälte ein Eigenleben entwickeln würde. Bei minus acht Grad macht es keinen Mucks mehr, da hilft auch kein gutes Zureden, Knöpfedrücken oder Ähnliches. Gestern Morgen ruckelte der Uhlenköper erst mit seinem Auto durch die Stadt, um dann an einer Ampel fast einen Herzinfarkt zu bekommen. Als es Grün wurde, dröhnte plötzlich Wham durch die Lautsprecher. Auf Plustemperaturen hofft der.

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