A39: Jetzt geht‘s ins Detail

Uelzen/Landkreis. Für den Neubau der Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg hat jetzt die konkrete Entwurfsplanung begonnen. "Nachdem das Bundesverkehrsministerium im Oktober 2008 den generellen Verlauf der Trasse in der so genannten Linienbestimmung festgelegt hat, haben wir nun die Aufgabe, auf dieser Grundlage einen detaillierten Entwurf auszuarbeiten", erläuterte Dirk Möller, Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, am Donnerstag auf einer Projektkonferenz zum Auftakt der Planungsphase in Lüneburg.

Nach den Worten Möllers wird zunächst der rund 7,6 Kilometer lange 1. Planungsabschnitt vom Ende der A 250 nördlich von Lüneburg bis zur Anbindung an die B 216 östlich der Stadt beleuchtet. Hierbei gehe es unter anderem um die Auswirkung des Autobahnbaus auf die Umgebung und um technische Fragen zum Straßenentwurf.

In den nächsten Monaten würden parallel die entsprechenden Arbeiten an den übrigen sechs Planungsabschnitten starten, führte Möller weiter aus; so würden die Planungen im 7. Abschnitt zwischen Weyhausen (B 188) und Ehra (L 289) im Landkreis Gifhorn vom zuständigen Geschäftsbereich Wolfenbüttel in der nächsten Woche beginnen.

Der Termin für die Projektkonferenz für den 2. Abschnitt zwischen Lüneburg (B 216) und Bad Bevensen (L 253) sei für März vorgesehen. Insgesamt soll nach den Worten Möllers die Aufstellung des Entwurfs für den ersten Abschnitt zwei bis zweieinhalb Jahre in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen sind im Netz unter www.strassenbau.niedersachsen.de verfügbar.

Erschienen: 23.01.2009: AZ / TZ / Seite:1

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