A39: Fast 10000 Einwände

mr Wittingen/Lüneburg. Bis zum Wochenende lagen rund 9500 Einwände gegen die geplante Autobahn 39 bei der Regierungsbehörde in Lüneburg vor. Dr. Holger Manthey, der die Stellungnahmen im Rahmen des Raumordnungsverfahrens koordiniert, rechnet aber damit, dass in den nächsten Tagen noch weitere Briefe eingehen werden.

Auch wenn die Frist für die Einwendungen in der nacht zu Sonnabend ausgelaufen ist, will Manthey Nachzügler noch berücksichtigen. "Wir sind nicht in einem förmlichen Verfahren. Es geht uns darum, dass wir alle Argumente aufnehmen können", sagte er auf IK-Nachfrage.

Bislang liegen auch erst von einem Drittel der 220 Kommunen und Träger öffentlicher Belange Stellungnahmen vor. Die Regierungsbehörde hatte in Einzelfällen bereits eine Verlängerung bis Ende Juli eingeräumt (das IK berichtete), damit einzelne Kommunen externe Gutachten auswerten können. So hat die Stadt Lüneburg eine Expertise über die Auswirkungen der Ost-Trasse durch das Stadtgebiet erstellen lassen.

In der Registrierungsbehörde werden bis Ende Juli drei Mitarbeiter sämtliche Einwendungen sortieren und auswerten.

Erschienen: 04.07.2006: IK / 153 / Seite:3

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