A39: IHK begrüßt Zielvorgabe des Landes

IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert.Foto: t&w

ib Lüneburg/Uelzen. "Wir begrüßen die Zielvorgabe der Landesregierung, dass erste Teile der A 39 bis spätestens 2013 planfestgestellt sein sollen", so Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, in einem ersten Kommentar zu den Äußerungen von Wirtschaftsminister Walter Hirche in der Landtagssitzung vom Donnerstag. Hirche ließ darin keine Zweifel an der Bedeutung der A39 und ihrer zügigen Realisierung.

Vor dem Parlament wies der Wirtschaftsminister insbesondere auf die Funktion der A 39 bei der Bewältigung der Hafenhinterlandverkehre hin. "Wir teilen die Bewertung des Ministers aus der Sicht der regionalen Wirtschaft uneingeschränkt: Ohne die Fortführung der A 250 über Lüneburg hinaus nach Süden können aus den Entwicklungen im Hamburger Hafen resultierende Wertschöpfungspotenziale weder in Lüneburg noch in der als Standort für ein Güterverkehrszentrum im Landesraumordnungsprogramm ausgewiesenen Stadt Uelzen wirkungsvoll erschlossen werden", betont Zeinert. Jetzt gehe es darum, die Planungen so zügig wie möglich voranzutreiben und schnellstmöglich die Baureife sicherzustellen.

Vor diesem Hintergrund begrüßt die Industrie- und Handelskammer auch, dass die A39 in den Katalog des Infrastrukturbeschleunigungsgesetzes aufgenommen ist, so dass das Bundesverwaltungsgericht als alleinige Instanz bei eventuellen Klagen gegen die Planfeststellungsbeschlüsse zuständig ist. "Gerade die jetzige Krise macht deutlich, wie wichtig es ist, eine optimale Infrastruktur aufweisen zu können, um im globalen Wettbewerb zu bestehen", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert, "die zügige Umsetzung der Infrastrukturprojekte sollte deshalb oberste Priorität haben."

Erschienen: 17.01.2009: AZ / TZ / Seite:5

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