A-39-Gegner warnen vor gefährlichem Unsinn

Annette Niemann

ib Bienenbüttel. Als "kaum nachvollziehbare Posse" bezeichnet der Dachverband der 35 Bürgerinitiativen gegen die A39 die Pläne von Bienenbüttels Bürgermeister Waltje und Teilen der CDU-Fraktion, sich um eine A-39-Abfahrt zu bewerben (die AZ berichtete)."Was Bevensen und Altenmedingen vehement ablehnen, um ein Desaster auf ihren Kurviertel- und Dorfstraßen zu verhindern", so die Altenmedinger Dachverbandssprecherin Annette Niemann, "das will man nun aus unerfindlichen Gründen den Bienenbüttelern zumuten." Die Unterlagen der Autobahnplaner belegten eindeutig, dass es sich um Tausende von Lkws und Pkws handeln würde, "die sich auf der kürzesten Verbindung zwischen B4 und A39 durch Edendorf, Wichmannsburg und Bienenbüttel zwängen würden".

Hinzu kämen die bisher nicht eingerechneten Verkehre aus Richtung Neu Darchau sowie Quer- und Suchverkehre durch Hohnstorf, Wulfstorf und Niendorf. "Das geplante Neukonzept für den Ortskern und die Maßnahmen der Dorferneuerung", so Niemann, "kann man sich dann getrost schenken." Annette Niemann konstatierte eine deutliche Ablehnung dieser Pläne in der ganzen Einheitsgemeinde: "Ganz Bienenbüttel schüttelt den Kopf!"Sie fordert die A-39-kritischen Ratsmitglieder von CDU, SPD, Kommunalpolitischer Alternative und Grünen auf, Bienenbüttel und seine Bewohner vor diesem "gefährlichen Unsinn" zu schützen.

Erschienen: 26.08.2009: AZ / 198 / Seite:6

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