Wechsel bis September nicht ausgeschlossen

De Bruyne: "Die Klubs entscheiden, was passiert"

Kevin de Bruyne
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Kevin de Bruyne.

Wolfsburg - Der umworbene Mittelfeld-Star Kevin de Bruyne vom VfL Wolfsburg hat einen Wechsel noch in der laufenden Transferperiode nicht definitiv ausgeschlossen.

„Was passiert, kann ich nicht sagen. Ich weiß von keinem Angebot. Wenn es ein Angebot gibt, werde ich es erfahren“, sagte der 24-Jährige dem SID: „Die Klubs entscheiden, was passiert. Wir müssen sehen, was Wolfsburg sagt.“

De Bruyne beteuerte aber auch, dass er seine Meinung nicht so schnell ändere und sein Wort Bestand habe. „Ich bin niemand, der sagt, er bleibt und dann ist er in zwei Wochen weg. Du weißt nicht, was passiert“, sagte Deutschlands Fußballer des Jahres.

Bis 2019 hat de Bruyne, der Wolfsburg in der vergangenen Saison zur Vizemeisterschaft und zum DFB-Pokalsieg führte, beim Werksklub noch Vertrag. Zuletzt waren immer höhere Angebote für den technisch beschlagenen Offensivspieler bekannt geworden. So soll der englische Topklub Manchester City eine Ablöse von 80 Millionen Euro sowie ein Gehalt von 20 Millionen Euro pro Saison bis 2020 geboten haben.

VfL-Manager Klaus Allofs wies die Spekulationen jedoch zurück. Wolfsburg sei nicht auf Transfereinnahmen angewiesen. Man werde sich aber mit einem Angebot beschäftigen - aus Respekt vor dem Spieler. „Aber die Wahrscheinlichkeit, dass er bleibt, liegt bei 99, 9 Prozent“, erklärte Allofs.

Dass Spieler wie Bayern Münchens Arjen Robben den Wunsch äußerten, er möge in der Bundesliga bleiben, machte de Bruyne stolz. „Wenn ein so großer Spieler das sagt, ist das ein großes Wort für mich“, meinte der 33-malige belgische Nationalspieler und erklärte: „Ich muss beweisen, dass ich zu den Besten gehöre“.

Für den Spielmacher hat der Saisonstart eine große Bedeutung hinsichtlich des Verlaufs der neuen Spielzeit. „Wenn wir gut anfangen, können wir vielleicht etwas näher an die Bayern heranrücken“, meinte er. Die Mannschaft habe in den letzten Monaten einen großen Schritt nach vorne getan: „Wir haben einen etwas anderen Stil, wissen aber immer besser, wie wir spielen müssen.“

SID

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