Stendal. Das Finale kann kommen. An diesem Freitag, 10. Februar, wird in Tangermünde der neue Kreispokalsieger im Tischtennis gekürt. Die vier Teilnehmer an der Endrunde wurden in der vergangenen Woche ermittelt.

Fred Eggestein ist mit der Reserve des SV Mahlwinkel am vergangenen Donnerstag sicher ins Finale um den Tischtennis-Kreispokal eingezogen. Dort warten am Freitag Post Stendal, Eintracht Osterburg und der TSV Tangermünde II. Foto: Buchholz
Neben dem großen Favoriten und Kreisoberliga-Spitzenreiter Post SV Stendal qualifizierten sich erwartungsgemäß Mahlwinkel II, Eintracht Osterburg sowie Tangermünde II für das Finale.
Gruppe 1 (in Osterburg)
Der Gastgeber und Favorit gab sich keine Blöße. Eintracht Osterburg ist mit drei glatten 4:0-Erfolgen am Freitagabend souverän in das Kreispokal-Finale eingezogen und hat nun in Tangermünde die Chance, seinen Titel zu verteidigen. Einzig der Uchtspringer Hans Exner hätte seinem Osterburger Kontrahenten Enrico Behrens einen Punkt abknöpfen können, verlor im Entscheidungssatz aber mit 7:11. Der Rest war sichere Beute für die Eintracht. Spannender ging es da schon in den Duellen der anderen drei Teams zu. So gewann Medizin Uchtspringe knapp mit 4:3 gegen die Reserve des HSV Stendal. Gleich drei Partien wurden erst im fünften Satz entschieden. Nach einem 0:2-Rückstand glichen die Uchtspringer auf 2:2 aus und machten im Endspurt schließlich Rang zwei klar.
Endstand 1. Eintracht Osterburg I 12: 0 / 6:0 2. Medizin Uchtspringe I 8: 8 / 4:2 3. Altmark Iden II 5:10 / 2:4 4. Handwerk Stendal II 5:12 / 0:6
Eintracht Osterburg I: Böhm, Kiebach, Behrens.
Medizin Uchtspringe I: Exner, Vogtländer, Neufink.
Handwerk Stendal II: Frank, Ch. Gräser, U. Gräser.
Altmark Iden II: Marschke, Woche, Vogel.
Gruppe 3 (in Iden)
Endstand 1. TSV Tangermünde II 12: 6 / 6:0 2. Altmark Iden I 10: 6 / 4:2 3. Post SV Stendal II 8:11 / 2:4 4. SV Rochau I 5:12 / 0:6
TSV Tangermünde II: Reinkemeier, Hulsch, Epperlein.
SV Rochau I: Kühl, Deutsch, Quast.
SV Altmark Iden I: Th. Seidel, Kurth, W. Seidel, Fries.
Post Stendal II: Chmielewski, Gretzler, Kirchhoff, Gasper.
Gruppe 4 (in Stendal)
Gastgeber TTC Lok Stendal II rechnete sich wohl nicht allzu große Chancen auf eine Final-Teilnahme aus. Nur so ist die schwache Mannschaftsaufstellung des Gastgebers zu erklären. Von der eigentlichen TTC-Reserve spielte nämlich nur Andreas Lepel, während Jörg Wetter und Alexander Metz aus der dritten sowie Florian Täger und Ronny Kolloch aus der fünften Vertretung aushalfen. Immerhin: Nach dem hart erkämpften 4:3-Auftaktsieg gegen den HSV Stendal folgte ein glatter 4:0-Erfolg gegen den SV Havelberg. Doch der SV Mahlwinkel II ließ sich davon nicht beeindrucken und stellte nach seinen beiden Siegen über die Havelberger (4:2) und den HSV (4:1) durch ein klares 4:1 gegen den TTC den Finaleinzug sicher. Andreas Lepel sorgte durch ein 3:0 gegen Mahlwinkels Axel Niendorf für den einzigen Punktgewinn der Stendaler Reserve.
Endstand 1. SV Mahlwinkel II 12: 4 / 6:0 2. TTC Lok Stendal II 9: 7 / 4:2 3. SV Havelberg 6: 8 / 2:4 4. HSV Stendal 4:12 / 0:6
TTC Lok Stendal II: Lepel, Metz, Wetter, Kolloch, Täger.
HSV Stendal: Jacobeit, Horak, Grässer.
SV Mahlwinkel II: Voigt, Niendorf, Eggestein.
SV Havelberg: Schröder, Tetzlaff, Ziems
Von Christian Buchholz

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
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