Northeim. Die Rückrunde bleibt für die Handball-Damen des VfL Wittingen bisher ein Spiegelbild der ersten Saisonhälfte. Auch nach dem dritten Spiel steht der Oberligist mit null Punkten da.

Ein Lichtblick: Katrin Friedrichs (M.) erzielte bei der 17:33-Niederlage des VfL Wittingen beim Topteam Northeimer HC sieben Treffer. Foto: Jansen
Wobei der Abstiegskandidat beim Tabellenzweiten Northeimer HC im Rahmen seiner (eingeschränkten) Möglichkeiten blieb und das 17:33 durchaus als die angestrebte Schadensbegrenzung wertete.
Immerhin waren Trainer Axel Bühlow nur noch neun Spielerinnen geblieben, nachdem sich Rebekka Breust am Freitagabend krank abgemeldet hatte – davon zwei A-Jugendliche und mit Silke Koch eine Torwart-Aushilfe. Viel mehr Rumpfteam geht nicht! „Deshalb war es im Großen und Ganzen okay“, befand der VfL-Coach. An einen Punktgewinn hatte in Wittingen vorab ohnehin niemand auch nur zu träumen gewagt.
Wobei: Die Anfangsviertelstunde gestaltete das Team aus der Brauereistadt offen. Auch dank Torfrau Rebekka Refardt, die mehrfach parierte. Nach dem 7:6 aber hätte Northeim „das Tempo angezogen und die Deckung umgestellt“, erklärte Bühlow. Eine Überraschung witterte er zu diesem Zeitpunkt nicht. „Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Gegner anzieht.“
Positiv: Katrin Friedrichs und Carolin Bührke übernahmen Verantwortung im Rückraum, vereinten elf der 17 Tore auf ihren Schultern. Ein Lichtblick.
Von Ingo Barrenscheen

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
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