ib Wolfsburg. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. . . Schon oft von Fußball-Fans voller Vorfreude skandiert. Bei den Eishockey-Profis des EHC Wolfsburg rufen die Reisen in die Bundeshauptstadt eher Unbehagen bis Furcht hervor.

Ob sich seine Miene dieses Mal in Berlin erhellt? EHC-Trainer Pavel Gross hofft auf das Ende der schwarzen Serie. Foto: dpa
Es war einmal... 2004 holten die Grizzlys ihren einzigen Sieg auf Eisbären-Terrain. Damals noch im altehrwürdigen Wellblechpalast. Seitdem die Berliner in ihrem Eishockey-Tempel o2-World residieren, erweist sich der EHC stets als absoluter Punktelieferant. Eine tiefschwarze Serie, die heute Abend (19.05 Uhr, live auf Sky) endlich ein Ende haben soll.
Um den Fluch zu vertreiben, will Trainer Pavel Gross den Ablauf abwandeln. Wie, dass wollte er nicht verraten. An den Reihen würde aber nicht viel verändert werden. Jedes Mittel ist recht, um die Berliner Luft endlich einmal genussvoll einsaugen zu können.
Auch die zweite Aufgabe des letzten Doppelspieltages vor der Länderspielpause (6. bis 14. Februar) wird kein Zuckerschlecken. Der EHC empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) die Iserlohn Roosters. Auch wenn die EisArena nicht wie zuletzt gegen München voll wird, setzt Gross dennoch auf den Faktor Fan. „Sie haben uns zu jedem Zeitpunkt angetrieben.“ Die Gäste aus dem Sauerland stehen als Zehnter gerade noch so an der Klippe zu den Nicht-Play-Off-Plätzen, wollen nicht runterstürzen. Deshalb erwartet Gross viel Gegenwehr. „Iserlohn ist läuferisch gut und hat einen ausgezeichneten Torhüter.“

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
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