Wittingen. Es ist fünf vor zwölf – und die Hälfte von zwölf ist sechs. Seit so vielen Spieltagen sind die Handball-Damen des VfL Wittingen nun schon sieglos. Genau wie zu Saisonbeginn in der Oberliga. Dann glückte der Befreiungsschlag gegen die SG Zweidorf/Bortfeld.

Aufgewacht! Trainer Axel Bühlow fordert vom VfL einen Sieg gegen Zweidorf/Bortfeld – sonst drohen die Felle davonzuschwimmen.
Und genau dieser Gegner wartet nun wieder auf das Abstiegskandidaten.
Ein Sieg heute gegen den Tabellensiebten Zweidorf/Bortfeld ist praktisch ein Muss, um das Unternehmen Lückenschluss zu starten. Allein Erfolge gegen die die drei anderen Kellerkinder reichen nicht. „Mit sechs Punkten hätten wir immer noch weniger als der momentane Zehnte“, rechnet Bühlow vor. Das erhöht den Druck. „Damit können wir, glaube ich, aber ganz gut umgehen“, wiegelt der Wittinger Übungsleiter ab.
Er setzt auf den seichten Aufwärtstrend, den sein Rückraum in Northeim (17:33) zeigte, die Zuschauer, Verstärkungen aus der A-Jugend, das Prinzip Hoffnung und womöglich einen geschwächten Gegner. „Bortfeld hat wohl mitten in der Saison einige Abgänge gehabt und Verletzte.“ Vielleicht reicht es so ja für den VfL zum Bruch der Negativserie. Nach den sechs vergeblichen Anläufen wäre ein Zweier gegen Zweidorf wie ein Sechser im Lotto.
Von Ingo Barrenscheen

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
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