"Little Big Planet" für die PlayStation Vita im Test

Fangt an zu leben auf dem kleinen Planeten

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Die Steuerung, die vielen Einsatzmöglichkeiten der Vita-Kamera, das Spielen via Touchscreen, die Grafik… alles wird nahezu ausgereizt.

Der kleine süße Sackboy ist wieder in Aktion zu bewundern und zwar gestochen scharf auf der Handheld-Konsole PlayStation Vita. Auch Wochen nach dem offiziellen Release in Deutschland und stundenlangem Spiel, sind die Möglichkeiten, die das Leben auf dem kleinen großen Planeten bietet, noch immer nicht ausgereizt.

Die Mischung aus klassischem Jump'n'Run und dem großen Maß an kreativen Möglichkeiten funktioniert einfach.

Für nahezu jeden Spieler-Typ bietet der "Little Big Planet" für die Vita etwas. Wer ein Faible für Kreativität besitzt, kann eigene Level gestalten und diese in der PSN-Community mit anderen teilen. Wer sich in den Bosskämpfen beweisen oder Gehirnjogging mit den kleinen Puzzles will, steht ebenfalls nicht auf verlorenem Posten.

Die neue Story im neuen Spiel: Der Planet Carnivalia ist im Weltall erschienen. Doch in der geheimnisvollen Welt des reisenden Jahrmarktes ist nicht alles, wie es scheint…

Hinter den Kulissen hält eine finstere Figur, die nur als der Puppenspieler bekannt ist, die Fäden von Carnivalia in der Hand – einem einst fröhlichen Land, das nun nur noch existiert, um die Bewohner ihrer Freude und ihres Glückes zu berauben. Sackboy und seine Freunde müssen das Geheimnis um den Puppenspieler lüften und dem Jahrmarkt die Freude zurückzubringen.

Das Glück ist mit den Fleißigen: Wer in den jeweiligen Level alle Sticker aus den Sticker-Blasen und obendrein noch die gut verborgenen Schlüssel findet, kommt in den Genuss der Zusatzlevel: Für die eroberten "Ländereien", auch Abzeichen genannt, wird im Storymodus je auch ein Minispiel freigeschaltet. Der Suchtfaktor dieser kleinen Bonbons ist nicht zu unterschätzen. Da vergisst man schon einmal, dass es da ja den Puppenspieler gibt.

Ohne die Vita wäre der neueste Teil der Serie gut, aber eben nicht so besonders und kurzweilig, wie er nun geworden ist. Die Steuerung, die vielen Einsatzmöglichkeiten der Vita-Kamera, das Spielen via Touchscreen, die Grafik… alles wird nahezu ausgereizt. Nach dem Uncharted-Ableger für die Vita ist "Little Big Planet" erneut ein Titel, der süchtig macht.

Fazit

Jene, die auf Schlauch-Level stehen, eine festgeschriebene Handlung bevorzugen und ausschließlich geskriptete Spiel-Sequenzen bevorzugen, werden von dem Titel wahrscheinlich enttäuscht. Allen anderen sei gesagt: Fangt an zu leben auf dem kleinen Planeten.

Von Michael Koch

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