Wo der Hauptkontrahent die Nase vorne hat

Neues iPhone: Was der Konzern verschwiegen hat

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Im Bereich "Künstliche Intelligenz" zieht Apple gegenüber Konkurrent Google deutlich den Kürzeren.

München - Mit dem neuen iPhone ist Apple vor allem in Hardware-Bereich weiterhin ganz vorne. Allerdings gibt es auch ein Gebiet, in dem der Konzern weit hinter Google zurückliegt.

Noch schneller. Noch besser. Apple hat mit der Vorstellung des neuen iPhones wieder Neuerungen mitgeliefert, vor allem eine bessere Kamera und eine Hardware, mit denen neue Maßstäbe gesetzt werden. Zumindest in diesem Bereich.

Doch Apple ist längst nicht in allen Bereichen ganz vorne. Es gibt einen - nicht unwichtigen - Zukunftsbereich, in dem ausgerechnet Konkurrenz Google die Nase vorn hat, und zwar beim maschinellen Lernen, zu Englisch "Machine Learning." Dabei handelt es sich um eine Software, die selbstständig aus Daten lernt und sich damit dem Benutzerverhalten anpasst. Ein solcher virtueller Assistent ist etwa "Google Now", der dem Nutzer zum Beispiel vor einem eingetragenen Termin die Route zum passenden Ort anzeigt. Befindet sich in der Nähe ein Kino, hat er gleich die Informationen mit den aktuellen Filmen parat.

Ganz so weit ist Apple noch nicht. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge ist der Konzern derzeit darum bemüht, mindestens 86 neue Mitarbeiter für den Bereich "Künstliche Intelligenz" zu akquirieren. In den vergangenen Jahren habe sich die Zahl der Angestellten mit eben jener Expertise verdrei- bis vervierfacht, wird ein ehemaliger Angestellter darin zitiert. Um den Anschluss an Google in diesem Gebiet nicht gänzlich zu verlieren.

tz

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