Mercedes: Neuauflage des Smart ed und ein GLC

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Der neue Smart electric drive (l) soll in den USA noch dieses Jahr starten und nächstes Jahr auch in Europa verfügbar sein. Noch als Prototyp zeigt sich der Mercedes GLC F-Cell mit Brennstoffzelle, der 2017 kommen soll. 

Die Spannung bei Daimler steigt. Denn die Schwaben treiben die Elektrifizierung ihrer Antriebe voran. Die Neuauflage des Smart ed und ein GLC mit Brennstoffzelle kommen 2017. Was ist noch geplant?

Mercedes treibt die Elektrifizierung seiner Antriebe voran. So wollen die Schwaben noch in diesem Jahr in den USA und Anfang 2017 auch in Europa und dem Rest der Welt die Neuauflage des elektrischen Smart ed einführen.

Brennstoffzelle und Plug-in-Batterie

Auch die Entwicklung der Brennstoffzelle geht weiter: 2017 will Mercedes die Stromgewinnung auf Wasserstoffbasis im Kompakt-SUV GLC einführen und mit einer Plug-in-Batterie kombinieren. So soll die emissionsfreie Reichweite auf mehr als 500 Kilometer steigen, teilt Mercedes weiter mit. Außerdem will das Unternehmen das Laden der Akkus erleichtern und stellt noch für 2017 in der Plug-in-Version der S-Klasse eine Induktionslösung in Aussicht.

Außerdem arbeitet das Unternehmen laut Entwicklungsvorstand Thomas Weber an einer komplett neuen Fahrzeugarchitektur für E-Modelle, auf der noch in diesem Jahrzehnt das erste ausschließlich mit Akku-Antrieb entwickelte Auto starten soll. Einen ersten Vorboten dieser Fahrzeugfamilie stellt Weber für den Pariser Salon in diesem Herbst in Aussicht. Künftig wird man in jeder Baureihe elektrisch fahren können, kündigte Weber an. Er stellte dafür ein Investitionsprogramm von sieben Milliarden Euro in den nächsten zwei Jahren in Aussicht. Von diesem Geld entwickelt das Unternehmen nach eigenen Angaben unter anderem die nächsten reinen Elektrofahrzeuge.

Neben reinen Batteriefahrzeugen setzt Mercedes aber laut Weber auch weiterhin auf den Plug-in-Hybrid und weitet das Angebot noch in diesem Jahr mit dem GLC und der E-Klasse auf acht Fahrzeuge aus. 2017 soll dann mit der Überarbeitung der S-Klasse der nächste Schritt erfolgen. Die elektrische Reichweite der Teilzeitstromer soll auf mehr als 50 Kilometer steigen.

dpa/tmn

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