Ab 2012: Rettungsgasse jetzt auch in Österreich

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Vorfahrt für Blaulicht: Rettungsgasse rettet Leben.

Die Bildung von Rettungsgassen ist ab 1. Januar 2012 bei Staubildung jetzt Pflicht auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen. Wer sich nicht daran hält, riskiert Geldstrafen über 2.000 Euro.

Die Bildung von Rettungsgassen ist ab 1. Januar 2012 bei Staubildung Pflicht auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bzw. Autostraßen - also überall, wo die Autobahnvignette benötigt wird. Rettung, Feuerwehr und sonstige Einsatzkräfte sind um bis zu vier Minuten schneller vor Ort, die Überlebenschancen von Unfallopfern steigen um bis zu 40 Prozent. Die Rettungsgasse rettet Leben!

So bildet man eine Rettungsgasse

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Damit gilt in Österreich das gleiche Prinzip wie in Deutschland, der Schweiz, Tschechien und Slowenien. In Österreich ist die Bildung einer Rettungsgasse bei Staubildung verpflichtend. Verkehrsteilnehmer, die unberechtigt die Rettungsgasse befahren oder ein Einsatzfahrzeug behindern, müssen mit hohen Geldstrafen bis zu 2.180 Euro rechnen.

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Rettungsgasse rettet Leben

Der ADAC weist auch darauf hin, dass alle Autofahrer, die gegen das Gebot der Rettungsgasse verstoßen, mit einem Bußgeld von mindestens 20 Euro rechnen müssen. Jeder Autofahrer sollte daran denken, dass im Notfall keine Zeit verloren werden darf: Jede Minute, die die Rettungskräfte schneller am Unglücksort ankommen, erhöht die Überlebenschancen von Unfallopfern um zehn Prozent.

dpa/ADAC

 

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