Politik Versenden | Drucken
Kauder bestreitet Auflösungserscheinungen bei CDU
Im ARD-Morgenmagazin sagte der Politiker am Montag: "Ich würde das nicht so dramatisch sehen." Er bedauere, dass der Hamburger Erste Bürgermeister Ole von Beust nicht mehr weitermachen wolle. "Aber man muss diese Entscheidung akzeptieren." Es werde einen Nachfolger geben, der eine gute Arbeit machen werde.
An Neuwahlen in Hamburg glaube er nicht, sagte Kauder. "Das ist auch gar nicht notwendig, denn der Regierungschef hat gewechselt." Von den Rücktritten könne man nicht auf mangelhafte Führung der Bundeskanzlerin schließen, meinte der Unionsfraktionschef.
"Jeder hat seinen Führungsstil. Angela Merkel führt außerordentlich erfolgreich die Partei und die Regierung." Sicher müsse "in der Zusammenarbeit mit der Koalition sicher noch etwas konsequenter über unsere Themen" gesprochen werden.
apn
19.07.2010 | An den Anfang der Seite
Als Lesezeichen speichern
Links zum Thema
- Sie kennen einen besonderen Link zu diesem Thema? Mailen Sie uns an redaktion.az@cbeckers.de.
Weitere Meldungen dieser Rubrik
Video: Hier verkündet Sarrazin seinen Rücktritt
Was eigentlich als erste öffentliche Lesung seines Buches "Deutschland schafft sich ab" geplant war, wurde am Ende de
Bericht: Deutsche Bank prüft Kapitalerhöhung
Damit wolle das Institut seine Beteiligung an der Deutschen Postbank erhöhen und die Eigenkapitalquoten stärken, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Mit dem Aktienverkauf solle bereits am Montag begonnen werden. Allerdings seien die Pläne noch nicht endgültig festgelegt. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise Ende 2008 hatte die Deutsche Bank annähernd 30 Prozent des heimischen Wettbewerbers Postbank übernommen, um ihre Einlagenbasis zu stärken.» Mehr
Politbarometer: Beifall für Sarrazin
Für seine umstrittenen Thesen zur Integration erhält Thilo Sarrazin bei den Deutschen überwiegend Beifall. Nach dem jüngsten ZDF-Politbarometer sind 56 Prozent der Auffassung, dass der SPD-Politiker mit seiner Kritik an der Integrationspolitik Recht hat.» Mehr
Übersicht: Politik
