Schröder ermahnt Länder zum Krippenausbau

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Mehr Krippenplätze braucht das Land: Die Bundesfailienministerin mahnt die Bundesländer, den Ausbau der Betreuungsplätze voranzutreiben.

Schwerin - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die Bundesländer ermahnt, am Ausbau der Kinderkrippen festzuhalten. Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz soll weiter gelten.

Trotz der Sparbemühungen werde die Bundesregierung das für diesen Zweck eingerichtete Sondervermögen unangetastet lassen, versicherte Schröder am Donnerstag vor Beginn einer Konferenz der Familienminister in Schwerin. Auch am Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige ab 2013 werde nicht gerüttelt.

Alle Kinder müssten von Anfang an gleiche Bildungschancen haben. “Ich erwarte, dass auch die Länder weiterhin zu ihren Zusagen stehen“, betonte die Bundesministerin.

Bund, Länder und Kommunen hatten 2007 vereinbart, bis zum Jahr 2013 bundesweit für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz zu schaffen. Die Kosten des Ausbaus trägt der Bund mit vier Milliarden Euro zu rund einem Drittel. In jüngster Zeit sind aus den Ländern und Kommunen Stimmen laut geworden, die das Ziel infrage stellten.

dpa

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