Neues Umfrage-Hoch für die Grünen

+
Die Grünen befinden sich in Umfragen auf einem Höhenflug.

Berlin - Die Grünen haben im ARD-“Deutschlandtrend“ mit 22 Prozent ein neues Allzeithoch erreicht. Sie verbesserten sich um zwei Punkte. Die SPD bleibt unverändert bei 27 Prozent.

Zusammen mit der SPD, die unverändert auf 27 Prozent kommt, hätte Rot-Grün eine klare Mehrheit, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, berichtete die ARD weiter. Trotz deutlich verbesserter Wirtschaftslage verharren die Regierungsparteien unverändert im Umfragekeller: CDU/CSU kommen auf 32, die FDP auf 5 Prozent. Am 2. und 3. November befragte das Institut Infratest dimap mehr als 1000 Bundesbürger.

Es ist bereits das siebte Mal in diesem Jahr, dass der “Deutschlandtrend“ ein Allzeithoch für die Grünen misst. Die Linke büßt im Vergleich zum Vormonat 2 Punkte ein und kommt auf 9 Prozent. In der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen sind die Grünen jetzt mit 31 Prozent die stärkste Partei. Dies gilt auch mit 36 Prozent in der Gruppe mit Abitur oder Fachhochschulreife.

Bei den Bürgern mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 3000 Euro im Monat kommen sie auf 29 Prozent. Am Rückgang der Arbeitslosenzahl unter drei Millionen hat die schwarz-gelbe Regierung nach Einschätzung der meisten Befragten nur geringen Anteil. Die deutschen Unternehmen und die Entwicklung der Weltwirtschaft spielen dafür nach der Ansicht von deutlichen Mehrheiten hier die wesentliche Rolle.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) legt auf der Zustimmungsskala erneut um einen Punkt zu und kommt auf 75 Prozent. Ihm folgen SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit 61 Prozent, CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble (52 Prozent), CDU- Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (51 Prozent), der ehemalige SPD-Finanzminister Peer Steinbrück (51 Prozent), die Grünen- Fraktionschefin Renate Künast (49 Prozent) und Kanzlerin Angela Merkel (41 Prozent). 58 Prozent der Befragten wünschen sich, dass die Union bei der Bundestagswahl 2013 zu Guttenberg als Kanzlerkandidaten aufstellt, 28 Prozent setzen heute auf Angela Merkel.

dpa

Kommentare