Fotograf an der Grenze zwischen Leben und Tod

1 von 8
Spinner, Ewiggestriger und Held ist er genannt worden. Er hat sich jeden Meter der deutsch-deutschen Grenze erwandert und fast 50 000 Bilder geschossen. Damit hat sich Jürgen Ritter auch Feinde gemacht, nicht nur im Osten.
2 von 8
Der Checkpoint Charlie in Berlin, fotografiert 1982 und 2007 (Bildkombo von oben nach unten) von Jürgen Ritter. Vor der Wiedervereinigung konnte diese Grenzstelle von Westen nicht eingesehen werden.
3 von 8
Am Brandenburger Tor in Berlin, fotografiert 1984 und 2008 (Bildkombo von oben nach unten) von Jürgen Ritter. Vor der Wiedervereinigung konnte diese Grenzstelle von Westen nicht eingesehen werden.
4 von 8
Die Kreuzung Bernauerstraße / Eberswalderstraße und Oderbergerstraße in Berlin, fotografiert 1982 und 2008 (Bildkombo von oben nach unten) von Jürgen Ritter. Vor der Wiedervereinigung konnte diese Grenzstelle von Westen nicht eingesehen werden. Die deutsch-deutsche Grenze ist sein großes Thema - Jürgen Ritter wurde zu dem Fotografen der Mauer.
5 von 8
Die Brücke der Einheit zwischen Philippsthal (Hessen) und Vacha (Thüringen), fotografiert 1982 und 2009 (Bildkombo von oben nach unten) von Jürgen Ritter. Vor der Wiedervereinigung konnte diese Grenzstelle von Westen nicht eingesehen werden.
6 von 8
Der Grenzverlauf bei Asbach (Thüringen), fotografiert 1984 und 2006 während eines Fußball-Turniers (Bildkombo von oben nach unten) von Jürgen Ritter. Die deutsch-deutsche Grenze ist sein großes Thema - Jürgen Ritter wurde zu dem Fotografen der Mauer.
7 von 8
Die Grenzübergangsstelle zwischen Lauenburg (Schleswig-Holstein) und Horst (Mecklenburg-Vorpommern) an der B5, fotografiert 1990 und 2007 (Bildkombo von oben nach unten) von Jürgen Ritter.
8 von 8
Spinner, Ewiggestriger und Held ist er genannt worden. Er hat sich jeden Meter der deutsch-deutschen Grenze erwandert und fast 50 000 Bilder geschossen. Damit hat sich Jürgen Ritter auch Feinde gemacht, nicht nur im Osten.

Der Fotograf Jürgen Ritter in seinem Büro in Barum bei Uelzen. Die deutsch-deutsche Grenze ist sein großes Thema - Jürgen Ritter wurde zu dem Fotografen der Mauer. Von ihrem Fall 1989 hatte er in der Dunkelkammer erfahren. Kurz zuvor war sein Foto-Buch mit dem prophetisch anmutenden Titel „Nicht alle Grenzen bleiben“ erschienen. Er hatte sich jeden Meter der Grenze erwandert und fast 50 000 Bilder geschossen.

Quelle: kreiszeitung.de

Kommentare