Berlin - Kühlschränke mit geringem Stromverbrauch erweisen sich trotz langfristigen Sparpotenzials immer noch als Ladenhüter. Grund dafür könnte deren Anschaffungspreis sein.
Noch immer stammten drei Viertel aller verkauften Kühlschränke aus den vergleichsweise schlechten Effizienzklassen A und A+, sagte der Chef des größten europäischen Anbieters, Bosch und Siemens Haushaltsgeräte (BSH), Kurt-Ludwig Gutberlet, der Tageszeitung "Die Welt" (Samstag). Der Absatz der sparsamsten Kühlschränke (A+++) liege hingegen erst bei drei Prozent in Deutschland und in ganz Europa sogar nur bei einem Prozent. "Die Höhe des sofort zu zahlenden Preises spielt offenbar eine größere Rolle als das langfristige Sparpotenzial."
Nach Angaben von Gutberlet spart der Besitzer eines Kühlschranks mit A+ bei Umrüstung auf A+++ pro Jahr rund 40 Euro Stromkosten. Der höhere Anschaffungspreis habe sich so nach fünf Jahren wieder eingespielt.
dpa
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