Wenn ich diese Zeilen schreibe, bin ich mir durchaus bewusst, dass sich nicht alle über diesen Text freuen werden. Die Frage, ob Kirche sich in die aktuelle Politik einmischen sollte, ist sicher berechtigt.

Es ist ja auch ein Risiko für Kirche, sich im Tagesgeschäft zu positionieren. Aber sollte die Kirche Jesu Christi sich deshalb aus allen aktuellen Fragen des Lebens heraushalten? In der Nachfolge Jesu sind wir zu anderem verpflichtet.
Ich bin mir bei diesem Wort zum Sonntag sicher, dass ich mich nicht täuschen kann. Ein Castor kommt herangerollt, strahlend, gefährlich, unerwünscht und hoch gesichert. Eigentlich wollten viele Polizisten und Demonstranten am ersten Adventswochenende die Ankunft von jemandem anderen vorbereiten. Die Frage muss erlaubt sein, ob dieser Transporttermin absichtlich so gelegt worden ist, um die Zahl der aktiven Empörten so klein wie möglich zu halten. Die Rechnung wird nicht aufgehen. Zu groß ist noch der Schock von Fukushima. Zu groß auch das Misstrauen in die plötzliche, umfragenfreundliche Wendung der Politik. Die Menschen, die bereit sind, für ihre Überzeugung friedlich zu demonstrieren, einfach, weil sie Angst um ihre eigene Gesundheit und die ihrer Kinder haben, haben meinen tiefen Respekt. Die Tage und die Nächte sind kalt im Wendland. Das wird kein Adventsvergnügen mit gebrannten Mandeln und Glühwein.
Um dafür einzutreten, ist Gott in Christus Mensch geworden, dessen Ankunft wir am 1. Advent vorbereiten.
Christoph Scharff-Lipinsky ist Pastor in den Gemeinden St. Petri und St. Marien in Uelzen. Das Wort zum Sonntag finden Sie auch im In- ternet unter az-online.de/ lokales/kolumnen.
Von Christoph Scharff-Lipinsky
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(42.0)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(49.0)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.



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