Braunlage/Wangerooge - Bei prächtigem Winterwetter hat es am Wochenende Zehntausende in die Wintersportgebiete im Harz gelockt. An der Küste und auf den Inseln war es bis zu minus 15 Grad kalt, im Rest des Landes lagen die nächtlichen Temperaturen laut Wetterdienst bei bis zu minus 18 Grad.

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Bei prächtigem Winterwetter hat es am Wochenende Zehntausende in die Wintersportgebiete im Harz gelockt - Die Nordseeinseln sind weiter nur eingeschränkt erreichbar
Die Nordseeinseln waren unterdessen weiterhin nur eingeschränkt erreichbar. Auf den Straßen im Norden war Vorsicht angesagt, insgesamt war die Lage aber entspannt. Unfreiwillige Rutschpartien endeten nach Auskunft der Polizei zumeist mit Blechschäden. Das Thermometer sackte in der Nacht zum Samstag in Celle auf den mit minus 18,8 Grad niedrigsten Wert für Niedersachsen. Die weiteren Wetteraussichten bleiben frostig.
Noch kälter als in Celle war es in der Nacht in Stiege auf der Ostseite des Harzes: In dem 1000 Einwohner zählenden Ort an der Grenze zu Niedersachsen und Thüringen hatte der Deutsche Wetterdienst minus 20,4 Grad gemessen. Eine dicke Wolkendecke über Ostdeutschland habe verhindert, dass die Thermometer noch eisigere Temperaturen anzeigten.
Wegen zuviel Eis konnten die Fähren nach Juist und Wangerooge auch am Samstag nicht fahren, der Verkehr nach Norderney war eingeschränkt. Ebenfalls mit Einschränkungen gingen die Inselflieger wieder an den Start, nachdem die Flüge nach Juist und Wangerooge am Freitag nach Schneefällen eingestellt worden waren.
Zunehmend schwieriger wurde die Lage für die Binnenschifffahrt. Die Elbe war zwischen Dömitz und Geesthacht bereits gesperrt, bei Magdeburg war der Fluss unterdessen am Samstag noch passierbar. Das Eis bewege aber viele Schiffsführer schon jetzt dazu, sich einen sicheren Hafen zu suchen, teilte die Wasserschutzpolizei mit. Auf dem Mittellandkanal patrouillierten Eisbrecher. Ab Samstagabend für die Schifffahrt gesperrt werden sollte unterdessen der Elbe-Seitenkanal, teilte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte mit. Der Kanal verbindet den Mittellandkanal mit Lüneburg und der Elbe.
dpa
Quelle: Kreiszeitung
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