Bienenbüttel. Durch die umfangreichen Baumaßnahmen im Bereich der Bienenbütteler Bahnhofstraße und den angrenzenden Straßen wurde es dringend nötig, den innerörtlichen Verkehr neu zu regeln.

Ob die Bienenbütteler Bahnhofstraße zur 30er-Zone wird, muss der Gemeinderat noch entscheiden. Foto: dpa
Schließlich erfolgte der Umbau der Bahnhofstraße mit dem Ziel, den Verkehr hier zu beruhigen und den überörtlichen Verkehr über die Ladestraße und Ebstorfer Straße zu führen.
Verwaltung, Straßenverkehrsbehörde und Polizei haben ein Gespräch und eine Ortsbegehung durchgeführt, um zu klären, welche Möglichkeiten der Verkehrsführung und -beschilderung überhaupt möglich sind. Im Rahmen der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses der Gemeinde Bienenbüttel hatten die Ausschussmitglieder darüber zu befinden, wie in Zukunft die Verkehrsregelung im Bereich Bahnhofstraße erfolgen soll.
Einer der Planungsgedanken war es, die Lindenstraße in Fahrtrichtung Bahnhofstraße – Kurze Straße als Einbahnstraße einzurichten, um einerseits den Gefahrenpunkt Bahnhofstraße–Lindenstraße zu beseitigen und andererseits die Parksituation in der Lindenstraße zu verbessern. In einer durchgeführten Anliegerversammlung wurden die Wünsche der Anlieger diskutiert, aufgenommen und zur weiteren Meinungsbildung hinzugezogen.
Einstimmig gab der Ausschuss die Beschlussempfehlung für die Anordnung der 30 km/h. Karl-Heinz Braunholz (SPD): „Es ist schon schade, dass wir dort keine echte 30er-Zone haben, aber mit der Beschlussempfehlung folgen wir den Wünschen der Anlieger.“ Allerdings wird im Bereich Lindenstraße, Schmiedeweg, Kurze Straße und den dahinterliegenden Straßen eine Tempo 30-Zone eingerichtet.
In der Marktstraße wird die Einbahnstraße aufgehoben, somit wird die Zufahrt zum Parkplatz der Sparkasse auch vom Kreuzungsbereich Marktstraße/Twiete ermöglicht. Anschließend wird die Marktstraße in Fahrtrichtung Bahnhofstraße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.
Trotz aller Einigkeit in Sachen Tempo- und Verkehrsregelung kam bei den Ausschussmitgliedern und Zuhörern immer wieder der Unmut über den Zustand der Bahnhofstraße durch. Irgendwie hatten sich alle das Ergebnis ganz anders und viel besser vorgestellt. Bau- und Ausführungsmängel machen sich an vielen Ecken des erst im Dezember fertiggestelten, frisch sanierten Pflasters bemerkbar – die Kritik an der bauausführenden Firma wird immer größer. Rainer Stefan lobte die Straße für die Radfahrer, wünschte sich allerdings verkehrsberuhigende Elemente: „Meiner Ansicht nach wird dort viel zu schnell gefahren.“ Die vom Ausschuss empfohlenen Maßnahmen können, sollten sie sich zukünftig als wenig hilfreich erweisen, wieder geändert werden. Auf diese Tatsache wies Bürgermeister Heinz-Günter Waltje hin.
Von Meike Bornemann
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(42.1)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(48.9)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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