Gorleben. „Entschlossen und ausdauernd“ machten sich Atomkraftgegner aus Uelzen Sonnabend schon früh am Morgen auf den Weg zum Salzstock in Gorleben, wo sie von mehreren Einsatzzügen der Braunschweiger und Hannoveraner Polizei erwartet wurden.

Ob Blumen oder eine Espresso-Bar – die Demonstranten beweisen Woche für Woche neue Ideen. Foto: Jansen
„Während um das Transportdatum des nächsten Castor-Transportes ein Geheimnis gemacht wird, wollen wir so oft wie möglich zeigen, dass hier radioaktive Strahlung vorhanden ist“, sagt Ulla Busse von der Bäuerlichen Notgemeinschaft Uelzen.
Im Rahmen von „Gorleben 365“ zeigen die Aktivisten Präsens in Gorleben, um möglichst täglich auf den „Schwarzbau“ aufmerksam zu machen. „Die Nichteignung des Salzstockes Gorleben zur Lagerung von Atommüll ist schon lange bewiesen“, sagt Bernd Ebeling, Sprecher der Bürgerinitiative gegen Atomanlagen Uelzen (BI-Uelzen). Von daher sei jeder Tag, am dem hier weiter gearbeitet werde, überflüssig und Verschwendung von Steuergeldern.
Unter den Augen der Polizeibeamten machten sich die Aktivisten vor dem Salzstock ans Werk, verschleierten die Hauptzufahrt mit einem überdimensionalen Spanischen Vorhang. Transparente mit der Aufschrift, „Stop Gorleben – Stop Castor“ und Achtung Lebensgefahr – radioaktive Strahlung“.
Neueste Informationen lieferte Ingenieur Bernd Ebeling, Spezialist für Wasserbau, der Bilder aus einem stillgelegten Salzstock im Rumänischen Transsilvanien mitgebracht hatte, der heute als Freizeitpark genutzt werde. „Wie für einen Salzstock üblich, gibt es unkontrollierbare Wassereinflüsse“, berichtet Ebeling. Für das was bereits aus den gescheiterten Atommülllagern in Asse und Morsleben bekannt sei, hat Ebeling in Rumänien eine weitere Bestätigung gefunden.
Die Wassereinflüsse in dem Salzstock werden auch in Gorleben für die Korrosion der Fässer sorgen, sind die Aktivisten überzeugt. „Spätestens dann werde Radioaktivität freigesetzt und zu einer unbeherrschbaren Gefahr für die ganze Region“, betont Busse.
Von Angelika Jansen
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(42.1)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(48.9)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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