Uelzen/Landkreis. Beim Bücherbus im Landkreis Uelzen wird der technische Sprung ins 21. Jahrhundert schon auf den ersten Blick deutlich: In einer Ecke des Magazins an der Tivolistraße in Uelzen steht ein wuchtiger Holzschrank, in dessen Schubfächern der alte Zettelkatalog schlummert.

Vom Zettelkatalog zur EDV-gestützten Ausleihe per Laptop: Bücherbus-Mitarbeiter Andreas Skerat präsentiert die technische Entwicklung, die der Verein vollzogen hat. Foto: Wendlandt
Doch gleich nebenan bedient Bücherbus-Leiterin Sylke Drescher ein modernes Laptop, das alle Medien der rollenden Bibliothek elektronisch verwaltet.
Seit genau einem Jahr nutzt der Verein nun das EDV-gestützte Ausleihverfahren. Dreschers Zwischenbilanz fällt überwältigend aus: „Die technische Modernisierung ist die beste Entscheidung, die wir je getroffen haben“, sagt sie. Denn das neue System bringe für den Bücherbus und die Leser wesentliche Vorteile. „Das alte Buchkarten-Verfahren war sehr aufwändig und zeitintensiv“, berichtet Drescher. „Mit der EDV können wir nun alles deutlich schneller und kundenfreundlicher abwickeln.“
Dank der neuen Technik habe sie mehr Zeit, die Leser direkt am Bücherregal im Bus beraten zu können, sagt Drescher. Für sie ist das eine eindeutige Service-Verbesserung. Und die schlägt sich auch in Zahlen nieder: Zwischen August 2010 und August dieses Jahres verzeichnete der Bücherbus insgesamt rund 84 000 Entleihungen. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es nur 67 000. Die aktuelle Zahl der angemeldeten Leser liegt bei etwa 2400.
Nutzerfreundlicher soll auch der neue Online-Auftritt werden, an dem der Verein gerade arbeitet. Unter der Adresse www.buecherbus-uelzen.de stehen demnächst viele zusätzliche Informationen bereit. Zudem möchte der Bücherbus bis zum Herbst einen Webkatalog präsentieren. Dabei können die Leser von zu Hause aus den Bestand online einsehen, Medien vorbestellen und verlängern.
Damit die Nutzer auf den Bus aufmerksam werden, wird dieser Mitte September die 50 noch fehlenden Haltestellenschilder im Kreisgebiet aufstellen – hauptsächlich in Bienenbüttel, der Samtgemeinde Aue und Bevensen. Etwa 70 dieser wellenförmigen Tafeln stehen schon.
Von Bernd Schossadowski
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(42.1)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(48.9)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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