Uelzen. Wie sie entschlossen, aber gewaltfrei gegen den für diese Woche geplanten Castor-Transport nach Gorleben Widerstand leisten können, das lernten am Sonnabend die Teilnehmer eines speziellen Trainings im Gemeindehaus der Uelzener St. -Petri-Kirche.

Zuerst die Theorie: Jürgen Fahrenkrug weist die Teilnehmer des Trainings im St.-Petri-Gemeindehaus in das richtige Verhalten bei Sitzblockaden ein. Trotz allen Widerstandes ist die körperliche Unversehrtheit dabei das oberste Ziel. Fotos: Ph. Schulze
Sie bereiteten sich dort unter Anleitung von Trainer Jürgen Fahrenkrug auf die geplanten Demonstrationen entlang der Transportstrecke und auf Sitzblockaden vor.
Die feste Überzeugung, dass Atomkraft eine Gefahr für die Menschen bedeutet, begleitet die Aktivisten auf dem Weg vom friedlichen Demonstrieren zum gewaltfreien Widerstand. „Ich habe in den letzten Jahren immer wieder an Demonstrationen teilgenommen“, erzählt eine Teilnehmerin des Trainings, die ihren Namen allerdings nicht in der Zeitung lesen möchte. „Ich stelle mir jedes Mal die Frage: Nützt das was?“, sagt eine andere Teilnehmerin. „Muss ich mich nicht deutlicher gegen den Atomtransport stellen?“
Trainer Jürgen Fahrenkrug wolle mit dem Trainingsparcours zum gewaltfreien Widerstand „potenzielle Sympathisanten aus der Bequemlichkeitsfalle locken“, drückt es ein anderer Teilnehmer aus. Er hat seine ersten Erfahrungen in einer Sitzblockade bei einer Demonstration bereits hinter sich, „aber da war ich nicht ausreichend vorbereitet“, gibt er zu.
Wenn sich Unsicherheit und Angst in der Sitzblockade ausbreiten, besteht die Gefahr, dass sich Aggressionen einstellen. „Ich kenne mich nicht in solchen Situationen aus. Ich weiß nicht, wie ich reagiere, und bin froh, von anderen zu hören, was auf mich zukommt, wenn ich an einer Sitzblockade teilnehme und von den Polizisten weggetragen werde“, erklärt ein Teilnehmer.
Als ein Filmteam im Gemeindehaus eintrifft, das einen Beitrag für den regionalen TV-Sender über die Veranstaltung drehen will, entschließen sich mehrere Teilnehmer, das Training abzubrechen. Sie wollen lieber unerkannt bleiben. „Obwohl wir bei den Demonstrationen nur unsere Bürgerrechte wahrnehmen, werden wir immer wieder wie Kriminelle behandelt“, ärgert sich einer der erfahreneren Teilnehmer.
Von Angelika Jansen
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(42.1)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(48.9)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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