Uelzen/Landkreis. In den vergangenen Jahren war sein Motor – wegen finanzieller Engpässe – ins Stottern geraten. Doch jetzt läuft es wieder rund beim Verein „Bücherbus für den Landkreis Uelzen“. Dank eines Spenders, der der rollenden Bibliothek im Vorjahr einen größeren Geldbetrag zur Verfügung stellte, und einer neuen Idee sieht die Zukunft wieder rosiger aus. „Wir haben 2009 mit einem Plus von etwa 2800 Euro abgeschlossen“, berichtet Vereinsvorsitzender Wolfram Sest. Von Bernd Schossadowski

© Ph. Schulze
Vereinsvorsitzender Wolfram Sest und Bibliotheksleiterin Sylke Drescher sehen den Bücherbus auf einem guten Weg. Die rollende Bücherei bringt im Drei-Wochen-Rhythmus 2500 bis 3000 Medien in die Orte im Kreis Uelzen. Der Gesamtbestand umfasst etwa 20 000 Medien.
Neben der Zuwendung des Stifters, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, konnte der Verein auch aus Einzelspenden und zwei Benefizkonzerten Einnahmen erzielen. „Unsere Rücklagen betragen zurzeit 30 000 Euro. Wir können damit die nächsten Jahre über die Runden kommen“, sagt Sest. Dafür müsse der Verein aber auch finanziell in Vorleistung treten, denn die Zuschüsse flössen meist erst in der zweiten Jahreshälfte, erläutert Bibliotheksleiterin Sylke Drescher.
So bleibt es bei den 70 000 Euro pro Jahr. Allerdings verweist Landrat Theodor Elster darauf, dass der Kreis dem Verein auch noch Sachmittel gewährt. So darf die Busgarage an der Tivolistraße mietfrei genutzt werden, und auch das Fahrzeug hatte der Kreis einst selbst angeschafft.
Um seine Zukunft finanziell dauerhaft zu sichern, startet der Verein nun eine neue Initiative: An allen rund 110 Stationen, an denen der Bus im Kreis Uelzen Station macht, werden in diesem Jahr Haltestellenschilder mit dem Logo des Bücherbusses aufgestellt. Die ersten 30 sollen schon Anfang April stehen, die anderen schrittweise folgen.
An jeder Haltestelle befindet sich zudem eine Din-A-3-große Metalltafel, auf der Firmen oder sonstige Interessenten Werbung platzieren können. Die SVO Energie habe bereits 17 davon gemietet, sagt Sest. „Dafür bekommen wir 200 Euro pro Schild und Jahr.“ Auch zwei Altenheime hätten jeweils eine Werbefläche geordert. „Mit den neuen Schildern können wir unseren Fortbestand sichern. Und sie bieten eine schöne Präsenz vor Ort. Die Haltestellen werden dadurch viel sichtbarer“, freut sich Sylke Drescher und kündigt eine weitere Neuerung an: Im Sommer wird der Verein seine gesamte Ausleihe von Buchkarten auf EDV umstellen.
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(42.0)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(49.0)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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