Uelzen. Wer Annika Quednau zum ersten Mal begegnet, ist sofort infiziert: das frische Lächeln der jungen Studentin steckt unweigerlich an.

Annika Quednau (Mitte) hilft neben ihrem Studium in Hamburg etwa 30 Stunden pro Woche ehrenamtlich im Jugendmigrationsdienst in Uelzen aus. Ihre Unterstützung ist nach Angaben des Mitarbeiter-Teams unverzichtbar. Foto: Huchthausen
Annika Quednau ist 21 Jahre alt und engagiert sich „im überdurchschnittlichen Maße“ für junge heranwachsende Menschen mit Migrationshintergrund im Jugendmigrationsdienst (JMD) des CJD Göddenstedt. Das bestätigen Joyce Müller und Sylvia Helms aus der Leitung des JMD. Deshalb ist Annika Quednau eine von zehn Nominierten für den Wettbewerb „Mensch 2011“ der Allgemeinen Zeitung und der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg in der Kategorie Ehrenamt.
Eigentlich studiert die sympathische junge Frau gerade „soziale Arbeit“ in Hamburg. Trotzdem sei sie im Hause des Jugendmigrationsdienstes meist die Erste, die kommt, und die Letzte, die geht. Sie beginne schon, bevor ihre Vorlesungen in Hamburg starten, ihre Arbeit im JMD. Nach dem Besuch der Hochschule helfe sie wieder, oft bis in die späten Abendstunden, ehrenamtlich aus. Selbst an den Wochenenden sei sie unermüdlich für die gute Sache im Einsatz.
Jede freie Minute verbringt die „Mensch 2011“-Nominierte beim JMD, mehr als 30 Stunden in der Woche, was fast einem vollen Arbeitstag entspricht und das parallel zu ihrem Studium. Bleibt da eigentlich überhaupt noch Zeit für Freunde und Familie? „Ach, natürlich“, erwidert die junge Frau spontan, „dafür habe ich ja am späten Abend noch Zeit genug“ und ergänzt: „Ich brauche nicht so viel Schlaf.“
Vor drei Jahren hatte Annika Quednau über ein sogenanntes Multicamp (Austausch Jugendlicher aus verschiedenen Ländern) erstmalig Kontakt zum JMD. Kurze Zeit später absolvierte sie dort ein Praktikum und war fortan mit vollem Einsatz bei der Sache. Aus ihrer freiwilligen Arbeit im Team des CJD ist die Studentin nicht mehr wegzudenken, ihre positive Energie und die stets gute Laune sind außergewöhnlich, sagen Joyce Müller und Sylvia Helms.
Von Oliver Huchthausen
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(42.0)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(49.0)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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