Oetzen. Entspannt sitzt der sechsjährige Mac Riley bei seiner Tante Tanja und seinem Onkel Craig in Westerweyhe auf dem Sofa, schaut durch die große Scheibe zur Terrasse dem Schnee zu, wie er Raum greift.

Glücklicher Moment: Wayne Riley bindet seinem Sohn Mac die Uhr von der Spielvereinigung Oetzen/Stöcken um.
Wahrscheinlich der letzte Schnee, den der Junge in seinem Leben sehen wird. Denn sein Körper kämpft seit Monaten mit der tödlichen Leukodystrophie, die er nur noch wenige Monate überleben kann. Zuvor werden alle seine Wahrnehmungsorgane versagen: Schon bald wird das Kind nichts mehr sehen, nichts mehr hören, nicht mehr fühlen können. Leukodystrophie führt zum Versagen aller Körperfunktionen, an dem die Patienten dieser seltenen Erkrankungen sterben.
Ob er sich darüber bewusst ist, weiß Tanja Riley nicht. „Er überspielt seine Einschränkungen“, vermutet sie, als sie ihn beim Zoobesuch am Nachmittag fragte, ob er den Löwen erkennen könne. Erst als der Kopf des Tieres schon dicht vor seinem Gesicht war, zuckte er erschrocken zurück. „Dass eine Glasscheibe zwischen ihm und dem Löwen war, hat Mac nicht erkannt, weil die Krankheit schon weit fortgeschritten ist.“
Craigs Fußballverein, die Spielvereinigung Oetzen/Stöcken, hatte spontan bei der Weihnachtsfeier Spenden gesammelt, als sie von Macs Schicksal hörten. „Um Mac vielleicht doch noch einen Wunsch erfüllen zu können“, sagt Trainer Mike Schneider, der gemeinsam mit Dennis Thomson den Jungen bei Onkel und Tante am Wochenende in Westerweyhe besuchte. Beide übergaben Mac, der mit seinem Vater Wayne Riley und seinem zwölfjährigen Bruder Cody nach Deutschland gekommen war, die Spenden, ein Trikot und eine Uhr mit der Aufschrift der Spielvereinigung.
Inzwischen konnte Mac, der leidenschaftlich gern fliegt, vor Weihnachten nach Lappland zum Weihnachtsmann reisen und bei den „Blackburn Rovers“, einem englischen Erstliga-Verein, mitkicken. Aber der innigste Wunsch des unheilbar kranken Jungen soll im März erfüllt werden: Da fliegt er mit seinen Eltern nach Florida, um mit den Delfinen zu schwimmen. Nicht als Therapie, erklärt seine Tante, sondern als Erfüllung seines letzten Wunsches.
Von Angelika Jansen
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(42.0)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(49.0)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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