Gorleben. Wenige Wochen vor dem nächsten Castor-Transport ins Atommüll-Zwischenlager Gorleben wächst die Verunsicherung über widersprüchliche Strahlenmessungen.

© dpa picture-alliance
So fordern die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) und die Gewerkschaft der Polizei aus Angst um die Gesundheit der Beamten den nächsten Transport von La Hague ins Wendland auszusetzen. Der Zug mit hoch radioaktivem Abfall soll Ende November in der französischen Wiederaufbereitungsanlage starten, Bürgerinitiativen gehen vom 24. November aus. Für den 26. November ist in Dannenberg eine bundesweite Demonstration geplant und gleichzeitig wird mit der Ankunft des Transportes gerechnet.
Laut Gewerkschaften herrscht bei den Polizisten, die den Atomzug begleiten sollen, zurzeit große Verunsicherung. „Im Moment darf er nicht rollen. Denn es ist nicht klar, ob die Strahlengrenzwerte am Zwischenlager überschritten sind“, wird Jens-Peter Schultz, Vorsitzender des Direktionsverbandes Lüneburg der Deutschen Polizeigewerkschaft, in Medien zitiert. Hintergrund für die Verunsicherung sind in den vergangenen Tagen bekannt gewordene unterschiedliche Messwerte am Zwischenlager in Gorleben. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasser-, Küsten und Naturschutz hatte erhöhte Strahlenwerte festgestellt.
Derweil löst die Bürgerinitiative Uelzen/Lüchow-Dannenberg mit der Veröffentlichung einer neuen Meldung Wirbel aus: So seien im Umkreis von 35 Kilometern um Gorleben seit Beginn der Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll in das oberirdische Zwischenlager weniger Mädchen geboren worden. Die Ursache dafür sei noch nicht bekannt.
Die AZ sah sich diese Woche im atomaren Zwischenlager um. Seiten 4+5
Von Thomas Mitzlaff
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(42.0)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(49.0)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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