Holthusen II - Von Jörn Nolting. Knapp 40 000 Masthähnchen sind durch einen technischen Defekt in der Lüftungsanlage in einem Stall in Holthusen II in der Gemeinde Gerdau zu Tode gekommen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 10. Juli, geriet allerdings nicht an die Öffentlichkeit.

In einem Stall in Holthusen II sind rund 40 000 Masthähnchen durch einen Defekt in der Lüftungsanlage erstickt.
„Die Betreiber sind verpflichtet, zwei Mal am Tag den Stall zu kontrollieren“, erklärt Martin Theine, Pressesprecher des Landkreises Uelzen. „Aufgrund der hohen Außentemperaturen von bis zu 37 Grad haben wir öfter den Stall kontrolliert als gewöhnlich“, schildert Betreiber Marcus Kaiser. Um 16 Uhr ist den Landwirten nichts Außergewöhnliches aufgefallen. Drei Stunden später jedoch waren die Tiere verendet.
Der Grund für diesen tragischen Zwischenfall soll nun ein Gutachten klären, das die Betreiber des Hähnchenmaststalls in Auftrag gegeben haben. „Die Anlage war nach den aktuellen Vorschriften Ende des vergangenen Jahres gebaut worden“, berichtet Theine. Eigentlich hätten die Landwirte eine automatische Alarmierung auf ihr Mobilfunktelefon bekommen müssen, als die Belüftung ausgefallen ist. Dies hat allerdings nicht stattgefunden. „Der gesamte Stall ist mit Alarmanlagen ausgerüstet“, sagt Marcus Kaiser. Er rechnet mit einem rein wirtschaftlichem Schaden von rund 50 000 Euro. Zwar sind die Betreiber versichert, aber handelt es sich um einen technischen Defekt, dann kann die Lüftungsfirma haftbar gemacht werden.
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(42.0)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(49.0)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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