Ebstorf. Ein Pferdestall an der Fischerstraße in Ebstorf brannte am Sonnabendvormittag komplett nieder. Während die meisten der 15 dort untergebrachten Reitpferde noch rechtzeitig aus dem Gebäude getrieben werden konnten, starben drei von ihnen in den Flammen.

© Bornemann
Die Einsatzkräfte konnten ein komplettes Abbrennen des Stalls nicht verhindern.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 200 000 Euro. Die Brandursache ist bislang unklar, Polizeibeamte des kriminaltechnischen Ermittlungsdienstes haben ihre Arbeit aufgenommen. Ein Mädchen, das zum Füttern der Vierbeiner im Stall war, hatte gegen 10.15 Uhr Brandgeruch wahrgenommen und ihrer Mutter Bescheid gesagt. Als beide gleich darauf zurück in den Stall kamen, stand ein Bereich, in dem Heu gelagert war, bereits in Flammen.
Erst im vergangenen Jahr sei der ehemalige Kuhstall in einen Pferdestall umgebaut worden, sagt Christine Bruns gegenüber der AZ. Ihre Tochter Sabine ist Inhaberin des Reiterhofes an der Fischerstraße. „Wir hatten im Sommer die Endabnahme, der Brandschutzbeauftragte war da. Da war alles auf neuestem Stand; wir brauchen uns keinerlei Vorwürfe zu machen“, so Christine Bruns.
„Wir haben jetzt keine Zeit, uns aufzuregen, sondern müssen nach vorne sehen“, sagt sie gefasst. Auch wenn ein großer Teil der Ausrüstung – Sättel und Trensen – ein Raub der Flammen wurde: „Der Betrieb läuft weiter wie gehabt“, betont Christine Bruns. Der Reiterhof bedeutet für die Familie die Existenz. Auf dem Gelände werde heute ein so genannter Zeltstall aufgebaut, in den die Pferde einziehen sollen, erklärt sie. Es werde Futter beschafft und alles Notwendige erledigt, damit heute die Arbeit weitergehen kann. So normal wie möglich.
Von Ines Bräutigam
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(42.0)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(49.0)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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