Bad Bodenteich. Mit Verwunderung reagiert Bad Bodenteichs Bürgermeister Edgar Staßar (CDU) auf die Diskussion rund um das Rathaus im Flecken.

Eigentlich sollte die Diskussion um das Bad Bodenteicher Rathaus erst in fünf Jahren geführt werden. Foto: Ph. Schulze
Und nicht nur er: Auch Claus-Dieter Reese als einer der Initiatoren der Fusion der Samtgemeinden Bodenteich und Wrestedt erinnert an den Fusionsvertrag. Dort wurde vermerkt, dass das Rathaus erst nach fünf Jahren wieder auf dem Prüfstand steht.
Grund für die derzeitige Diskussion ist die Anregung der SPD/Hintze-Gruppe, sich nach einer Alternative für den Sitz des Bad Bodenteicher Bürgerbüros umzugucken, um möglichst Kosten zu sparen. Das Bürgerbüro befindet sich im Erdgeschoss des ehemaligen Rathauses.
„Wir waren uns alle einig, dass gespart werden muss. Die erste Sparmaßnahme war, das Rathaus nicht komplett durchzusanieren“, bemerkt Reese. Er billigt Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke zwar Spielraum zu, aber er solle den Grundsatz einhalten. „Wir stehen am Anfang des Zusammenwachsens“, betonen Reese und Staßar, und da solle man Wort halten. „Wir werden aufmerksam beobachten, ob beim Fusionsprozess ausgewogen eingespart wird“, unterstreicht der Bad Bodenteicher.
105 000 Euro wurden übrigens noch im Jahr 2009 in das Rathaus investiert. Mit Hilfe von Mitteln aus dem Konjunkturpaket II wurde das Dach neu eingedeckt. Der Samtgemeinde entstanden deshalb keine Kosten. Die aktuellen Brandschutzmaßnahmen kosten die Samtgemeinde Aue nun 20 000 Euro mehr als geplant. 20 000 Euro wurden bereits verbaut, die weiteren 20 000 Euro sollen folgen. Staßar: „In fünf Jahren müssen wir nach einer Alternative suchen.“ Trotzdem zweifelt keiner die Fusion an sich an.
Von Jörn Nolting
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(42.0)%Das ist furchtbar, wenn Eltern ihre Kinder zum Trinken quasi noch anstiften.
(49.0)%Lieber vor und mit den Eltern trinken, als heimlich. Ein Glas Sekt macht noch keinen Alkoholiker.
(9.0)%Das sind Einzelfälle. Da bedarf es jetzt keiner besonderen Aufmerksamkeit.
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