Beuster. Ein Verein soll in Beuster aus der Taufe gehoben werden, der die vielfältigen Interessen und Aktivitäten im Ort unterstützt, organisiert und koordiniert.

Dieses Quartett bildete bei der Infoveranstaltung im Beusteraner Dorfgemeinschaftshaus das Präsidium: Sabine Hiller, Ines Reetz, Michael Reetz und Frank Steinke (v.l.). Fotos (2): Westermann
Diesbezüglich gab es am Mittwochabend eine Informationsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus – mit großer Resonanz. 44 Einwohnerinnen und Einwohner zeigten Interesse an der neuen Organisation. Den Anstoß zur Gründung des Vereins hatte Eicke Granitzki nach dem Tag der Regionen im Jahr 2009. Damals sollte aufgezeigt werden, wie vielfältig und informativ Regionen sein können – so auch Beuster an der Elbe. Granitzki erinnerte sich daran, dass „die Vorbereitung und Durchführung Spaß gemacht haben“. Solche Aktionen sollten keine Eintagsfliegen bleiben, sagte er vorgestern bei der Infoveranstaltung.
Laut Versammlungsleiterin Ines Reetz „sollte ein Verein gegründet werden, der viele Sachen aufnimmt“. Es gebe schon einige Ideen, weitere sollten hinzukommen. Auf alle Fälle sollten die Ziele breit gefächert werden. Reetz nannte kulturelle Zwecke, die Berücksichtigung finden müssen. Denn Beuster habe das Trompetenquartett und eine Jagdhornbläsergruppe. Auch soziale Ziele sollte sich der Verein setzen. So sei die Kindertagesstätte in Beuster von der Schließung bedroht. Neben der Kita müssten auch die Rentner Unterstützung bekommen. Zudem sollte der noch zu gründende Verein die Öffentlichkeitsarbeit ausbauen. Reetz denkt beispielsweise an einen Internetauftritt und an die Installation von Werbetafeln. Eicke Granitzki sprach ein ökologisches Ziel an. Die schöne Landschaft der Elbaue sei ein Magnet für die Region. Diese sollte in ihrer Ursprünglichkeit auch erhalten werden.
Von Thomas Westermann
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