Salzwedel. „Das Stadtbild ist und bleibt der Touristenmagnet schlechthin“, betonte Constanze Neuling, Mitarbeiterin im Salzwedeler KulTour-Betrieb, im Gespräch mit der AZ.

© Luftbild / Fotostudio Wunberger
Das mittelalterliche Flair zieht Touristen aus der ganzen Republik an. Besonders die beachtlichen Gotteshäuser wie Mönchs- und Marienkriche sind Besuchermagneten.
Aber nicht nur die mittelalterlichen Fassaden und gemütlichen Gassen locken jährlich viele Besucher in die Hansestadt, auch das Markenzeichen – der Baumkuchen – sei ein Garant für den kontinuierlich guten Besuchertrend im Jahr 2011.
Das lässt sich auch in den Zahlen für das vergangene Jahr ablesen: So nahmen in der Hauptsaison von Mai bis September 3 650 Touristen an insgesamt 207 Stadtführungen teil. Auch Kinderführungen waren mit 314 Besuchern bei 13 Führungen gut besucht.
Besondere Anziehungskraft besitzen die mittelalterlichen Kirchen im Stadtkern. Mit 9 257 Besuchern ist die Mönchskirche Spitzenreiter, dicht gefolgt von der Marienkirche mit rund 9 000 Touristen. Die Lorenzkirche mit 5 363 Besuchern toppt die Zahlen der Katharienkirche mit nur rund 500 Besuchern.
Wer glaubt, Touristen kommen nur aus der unmittelbaren Umgebung, der täuscht sich, denn Reisende sind aus dem ganzen Bundesgebiet vertreten. Interessierte strömen aus Berlin, Hamburg, Lübeck sowie dem Rheinland in die Hansestadt, nur Touristen aus dem Ausland haben noch nicht häufig den Weg nach Salzwedel gefunden.
Neben dem mittelalterlichen Flair des Stadtkerns sind gerade die regionalen Produkte sowie Handwerkstraditionen ein Anziehungspunkt. Der Baumkuchen sei dabei der absolute Renner, so Neuling. Auf der Grünen Woche in Berlin wurde rund eine Tonne des leckeren Backwerks an den Mann oder die Frau gebracht, ergänzte Constanze Neuling.
Einen großen Anteil an den kontinuierlich steigenden Besucherzahlen habe die Tourist-Info im Herzen der Stadt. „Ohne die Mitarbeiter, die ständig auf der Suche nach neuen Ideen sind und darüber hinaus die Gäste hinsichtlich Schlafplatz und Tourismusangebot betreuen, würde es nicht so gut laufen,“ lobte Constanze Neuling die Arbeit.
Für die Zukunft haben die KulTour-Betrieb-Mitarbeiter eine Überraschung geplant. Was das sei, erfahre der Salzwedeler bald, so Neuling abschließend.
Von Steffen Koller
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