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Klötzer Jobcenter: Noch bis Ende März im Containerdorf

Betriebsleiter Arnold Schulze zieht positives Fazit: „Wir sind arbeitsfähig“

Klötzer Jobcenter: Noch bis Ende März im Containerdorf

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Klötze. „Wir sind arbeitsfähig, haben noch die einen oder anderen Probleme, sind aber dabei, diese zu lösen“, konnte Arnold Schulze, Leiter des Eigenbetriebes Jobcenter des Altmarkkreises Salzwedel, während der Betriebsausschuss-Sitzung am Montag ein positives Fazit über den ersten Monat des Jobcenters ziehen.

© Mittank

Noch ist die Klötzer Geschäftsstelle des Jobcenters des Altmarkkreises Salzwedel in einem Containerdorf untergebracht. Bis in den März hinein müssen Mitarbeiter und Kunden mit den etwas beengten Räumlichkeiten vorlieb nehmen.

Rückblick: Mit dem Jahreswechsel hatte der Kreis die Verantwortung für knapp 5 000 Bedarfsgemeinschaften von der Bundesarbeitsagentur übernommen.

Die Umzüge aus den Agenturen in die Liegenschaften des Kreise seien gut gelaufen. Zwischen Weihnachten und Neujahr mussten hierfür an drei Tagen gut 1800 Möbel bewegt werden. Zwei Umzugsunternehmen waren im Einsatz.

Problemlos sei die Umstellung vor allem in Salzwedel und Gardelegen gelaufen. Lediglich in Klötze müssen die Mitarbeiter und Kunden des Jobcenters noch mit einem Containerdorf vorlieb nehmen, da die Umbauarbeiten in der Klötzer Außenstelle der Kreisverwaltung weiter anhalten. Für etwa eine Million Euro werden die Räume in der untersten Etage umgebaut – komplett barrierefrei. „Die Arbeiten liegen im Plan. Mitte März wollen wir mit dem Umzug beginnen, spätestens am 31. März soll dieser abgeschlossen sein“, blickte der Betriebsleiter voraus, der hofft, dass es durch die derzeitige Frostperiode keine Verzögerungen gibt.

149 Mitarbeiter, 46 im aktiven Bereich (Arbeitsvermittlung), 77 im passiven Bereich (Leistungserbringung) und 26 in der Kernverwaltung, sollen einmal in den drei Geschäftsstellen Klötze, Salzwedel und Gardelegen beschäftigt werden. Mit 100 Mitarbeitern wurde ein Großteil des Personals von der Arbeitsagentur übernommen, weitere kommen aus der Kreisverwaltung, zehn Stellen sind derzeit noch unbesetzt. „Die Mitarbeiter sind alle hochmotiviert – das stimmt mich optimistisch“, erklärte Arnold Schulze mit Blick auf den weiteren Aufbau der neuen Behörde. Dass bei diesem Prozess Probleme auftreten, sei unumgänglich. So müssen beispielsweise Akten der Arbeitsagentur und des Landkreises zusammengeführt werden. „Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen“, so der Betriebsleiter. Für elf Personen, die zur Datenerfassung befristet eingestellt wurden, mussten deshalb die Verträge um drei Monate verlängert werden. Auch bei der Leistungsauszahlung sei es nach dem Jahreswechsel in einigen Fällen zu Problemen gekommen. „Diese konnten zeitnah mit Scheckauszahlungen gelöst werden“, so Arnold Schulze, der auf Nachfrage aber auch einräumen musste, dass das Jobcenter trotz Flyern, Aushängen und Medienberichten noch nicht bei allen Kunden bekannt ist.

Damit der nicht in wenigen Wochen zu bewältigende Umstellungsprozess möglichst reibungslos vonstatten geht, steht der Eigenbetrieb in Kontakt mit ähnlichen Einrichtungen in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Harz. Dortige Erfahrungen und entwickelte Lösungswege sollen genutzt werden.

Von Matthias Mittank

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