Gardelegen – von Stefan Schmidt . Der neue Gardelegener Stadtrat ist gewählt. Und es hat einge dicke Überraschungen gegeben.

Wie hier in der Gardelegener Bibliothek wurden gestern um kurz nach 18 Uhr die Wahlurnen ausgeschüttet. In vielen Behältern war noch reichlich Platz.
Zudem eine Zahl, die bedenklich stimmt: Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei flauen 30,7 Prozent.Manch altgedienter Stadtrat kann sich künftig abends mehr seinen Hobbys widmen. Denn mehrere bisher in Gardelegen tätige Politiker sind bei der gestrigen Stadtratswahl nicht mehr in das neue 36-köpfige Gremium, das im Januar seine Arbeit aufnehmen wird, gewählt worden. Allen voran Hartmut Krüger, der von 1990 bis 1994 Bürgermeister in Gardelegen und zuletzt Stadtrats-Vorsitzender war. Der CDU-Mann verfehlte den Einzug ebenso wie der bisher älteste Stadt-Abgeordnete Alfred Fischer (FDP). Nicht mehr dabei sind außerdem langjährige Stadträte wie Peter Wiechmann und Ulrich Grau (beide SPD-Fraktion). Überraschend ist auch Bernd Wießel (CDU, Breitenfeld) nicht drin. Er war Gemeinschaftsausschuss-Vorsitzender in der VG Südliche Altmark. Die CDU stellt mit elf Abgeordneten die stärkste Fraktion vor der SPD (7) und der Feuerwehr, die fünf Stadträte stellt. Das Verhältnis Stadt / Dörfer ist fast identisch. 19 Abgeordnete kommen aus der jetzigen Stadt (mit bereits elf dazugehörigen Ex-Gemeinden), 17 Politiker wohnen in der Noch-VG Südliche Altmark.
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