mm Beetzendorf. „Ich hoffe, es ist wirklich eine Überraschung. “ Denn eine Beförderung bei der Jahreshauptversammlung der Beetzendorfer Feuerwehr war von Verbandsgemeinde-Bürgermeisterin Christiane Lüdemann im Vorfeld geheim gehalten worden.

© Monika Schmidt
Neue Schulterstücke für Bert Juschus hatte Verbandsgemeinde-Bürgermeisterin Christiane Lüdemann dabei. Sie beförderte ihn zum Oberbrandmeister.
Sie hatte neue Schulterstücke für Bert Juschus im Gepäck. Der Verbandsgemeinde-Wehrleiter wurde zum Oberbrandmeister gefördert. „Er ist der Erste in der Verbandsgemeinde, der diesen Dienstgrad erreicht hat“, betonte Christiane Lüdemann, als sie Bert Juschus die Urkunde überreichte und sich eine weitere gute Zusammenarbeit wünschte.
Lobende Worte gab es auch von Bert Juschus. „Die Arbeit in der Verbandsgemeinde ist hervorragend“, schätzte der Verbandsgemeinde-Wehrleiter ein. Die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren sei vom ersten Tag an hervorragend gelaufen. „Es war besser als gedacht, geplant und erwartet“, freute er sich über übertroffene Erwartungen. Am Ende sei die Verbandsgemeinde eine große Feuerwehrfamilie. 900 Aktive und etwa 1700 Mitglieder zählt diese Familie insgesamt. Bert Juschus betonte, dass eine wichtige Voraussetzung für die gemeinsame Arbeit das Zusammenspiel der einzelnen Wehren sei. Dies werde durch Übungen geprobt. Mit Storengy in Peckensen und Glunz in Nettgau gebe es zwei große Betriebe im Gebiet, für die der Brandschutz abgesichert sein muss. Entsprechend wurde die Alarm- und Ausrückeordnung in der Verbandsgemeinde gestaltet. Alle Fristen können eingehalten werden. Und wenn die Beetzendorfer Wehr zum Einsatz außerorts ist, wird der Brandschutz im Ort von den Wehren der früheren Gemeinde Bandau abgesichert. Somit bekommen auch die kleineren Wehren die Gelegenheit, sich zu beweisen.
Bert Juschus lobte die Bereitschaft zum freiwilligen Techniktausch, für den die Beetzendorfer Brandschützer ein Musterbeispiel seien. So hatte die Beetzendorfer Wehr nach Erhalt des neuen TLF 24/40 ihr altes TSFW nach Peckensen abgegeben. Geld werde zudem gespart, indem überschüssige Kleidung in die Kleiderkammer in Diesdorf gegeben werde.
Nächste Aufgabe in der Verbandsgemeinde ist die Bildung einer örtlichen Einsatzleitung. Dazu soll ab Frühjahr eine zusätzliche Ausbildung für Führungskräfte organisiert werden. Im Herbst steht ein zweiter Lehrgang an. „Das soll für die Zukunft eine feste Größe bei den Ausbildungen werden“, kündigte Bert Juschus an. Außerdem plant der Verbandsgemeinde-Wehrleiter für dieses Jahr die Gründung eines eigenen Waldbrandzuges der Verbandsgemeinde. In Niedersachsen, zum Beispiel in Lüchow, gebe es so etwas schon, berichtete Bert Juschus. Bei der jüngsten Wehrleiterdienstberatung hatte er sein Vorhaben angekündigt und als Antwort von den Wehrleitern ein „Na endlich“ bekommen. Seit zwei Jahren werde bereits über das Thema diskutiert. „Wir brauchen Personal dafür, nicht nur die wasserführenden Fahrzeuge“, erläuterte Bert Juschus. Wenn zu einem Waldbrand alarmiert werde, „fliegt dieser Zug komplett raus“, erklärte der Verbandsgemeinde-Wehrleiter. Im Gebiet der VG gibt es riesige Waldflächen. „Es besteht großer Handlungsbedarf“, warb er für sein Vorhaben.
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