„Für den einen ist es der Ort seiner familiären Wurzeln, für den anderen der Platz, an dem er Geld verdient“, so Lazay gegenüber der AZ.
Aber nicht nur aus der Altmark, sondern auch international erregt der Wettbewerb Aufmerksamkeit. Teilnehmer aus Japan, den USA oder der Schweiz und Italien haben ebenfalls Gedichte eingereicht und so ihre Sicht des Themas dargestellt. Die Unterstützung der Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren (IGDA) dürfte hierbei ein wesentlicher Faktor sein. Inhaltlich reiche die Bandbreite vom Finden der persönlichen Wurzeln über den Wechsel vom Land in die Stadt bis hin zur Suche nach der verlorenen Heimat, von Weltoffenheit und lokaler Verwurzelung. Auch das Alter der Teilnehmer sei mit einer Spanne von zehn bis 90 Jahren ebenso breit gefächert. „Die Qualität der Beiträge ist enorm. Auch hat keiner der Autoren das Thema zu eng gesehen“, ergänzte Erxleben.
Viel Arbeit wartet also auf die Jury, die nach Aussage des Initiators bis Ende Februar 2013 die 60 besten Werke aus der Vielzahl der Einsendungen herausfinden soll. Diese sollen dann, fügte Norbert Lazay hinzu, zum Altmärkischen Heimatfest, das im kommenden Jahr in Gardelegen stattfinden wird, in einer durch passende Grafiken ergänzten Broschüre zusammengefasst und veröffentlicht werden. „Ich bin mir sicher, dass dieses Thema noch weitere Diskussionen über den Heimatbegriff nach sich ziehen wird“, erklärte der Heimatbundvorsitzende.
Von Oliver Heymann
















