Verstärkt die Ressentiments

Medikamente nicht aus der Apothekenschublade, sondern via Versand? Die Apotheker fürchten um ihre Existenz angesichts von der EU geschaffener Regelungen für einen einfacheren Handel. F.: dpa

Die Unterschriftenliste, mit der sich die Apotheken in Deutschland gegen ein EU-Urteil wehren, beschäftigt Eckehard Niemann aus Varendorf:.

In deutschen Apotheken liegt eine Unterschriftenliste aus, mit der die Apothekenbranche gegen aktuelle EU-Entscheidungen protestiert, durch die internationale Versandhändler sich die „Rosinen aus unserem System picken ohne einen wesentlichen Beitrag für die Patienten“ zu leisten. Dadurch seien die Apotheken vor Ort und deren Leistungen (Nacht- und Feiertagsdienste, Beratung) auf lange Sicht gefährdet. So weit, so gut. Wäre da nicht der Satz, man solle „die gefährlichen Einflüsse von außen stoppen“. Nicht nur ich empfinde, dass hier dumpfe Ressentiments abgerufen und verstärkt werden sollen. Die Apotheken wären gut beraten, diesen Satz zu streichen.

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