Zum Thema Gebietsreform und Unterstützung der Senioren erreichte die Redaktion folgender Leserbrief von Gerda Klopp, Irmgard Runow, Ingrid Achtert, Horst Achtert und Ursula Kramer aus Mieste:.
„Seit Jahren organisieren die Rentner unter Leitung von Frau Klopp monatliche Veranstaltungen. Bei vielen Rentnern aus Mieste, Wernitz, Sachau und den Kolonien finden diese Zusammenkünfte großen Anklang. In der Regel nehmen 60 bis 90 Rentner daran teil, ohne diese Aktivitäten wäre das Rentnerleben in Mieste tot. Besonderer Dank gilt Frau Klopp bei der Organisation, auch viele Rentner geben ihr Unterstützung, wofür sie sehr dankbar ist.
Probleme der Gebietsreform lösen bei den Gesprächen immer Unzufriedenheit aus. Aus diesen Gesprächen ergab sich der Wunsch, Unterschriften zu sammeln und diese in mehreren Briefen an den Stadtrat zu senden. Als wichtige Probleme schälten sich dabei die Beibehaltung der Postleitzahl und die Änderung der Straßennamen heraus.
Für die finanziellen Probleme durch die Gebietsreform, die sich für die Stadt ergaben, und der daraus folgenden Haushaltssperre haben wir vollstes Verständnis. Völlig unverständlich ist uns deshalb der Standpunkt der Verwaltung zur einheitlichen Postleitzahl, die ja mit großen Kosten verbunden ist. Und das nicht nur für uns, sondern auch für die Gewerbetreibenden.
Die Kosten für die Weihnachtsfeier wurden uns nur teilweise erstattet. In den Jahren zuvor wurde die Weihnachtsfeier durch die Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft gestaltet und von der Gemeinde finanziert.
Für die Unterstützung der Weihnachtsfeier 2011 möchten wir uns bei dem Team des Hauses Altmark und im Besonderen beim Gewerbeverein Mieste bedanken. Vermisst haben wir die Hilfe durch den Ortsbürgermeister, der alle Verantwortung an Frau Klopp übertrug.
Wenn Herr Andric vom Haus Altmark nicht so viel Verständnis für uns aufbringen würde, sähe es mit Örtlichkeiten für unsere Veranstaltungen sehr traurig aus. Wir wünschen uns für die nächste Zeit mehr Verständnis für unsere Belange in Mieste. Trotz aller Probleme lassen wir den Mut nicht sinken und lassen uns weiter von dem Motto „Wer rastet, der rostet“ leiten.“
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