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    • 19.11.08
    • Kinderwunsch
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Vorsorge kann Risiken einer Schwangerschaft reduzieren

Risiken in der Schwangerschaft

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In erster Linie ist die Schwangerschaft ein schönes Erlebnis und die Vorfreude auf das Kind sollte überwiegen. Doch leider gibt es auch Risiken, über die man bescheid wissen sollte.

© dpa

Schwangersein soll Spaß machen, doch über die Risiken sollten werdende Eltern bescheid wissen.

Vor Ihnen liegen aufregende Erlebnisse – Ihre Schwangerschaft und die Geburt Ihres Kindes. Die Fragen über den Schwangerschaftsverlauf und Ihre spätere Entbindung können sich überschlagen. Vorfreude, Erwartungen, Sehnsüchte, aber auch Ängste können Sie nun durch die 40 Wochen Ihrer Schwangerschaft bis hin zur Geburt begleiten.

Ihre Begleiter während der Schwangerschaft

Die Begleitung der Schwangerschaft durch Ärzte und Hebammen hat zum Ziel, werdenden Müttern in der Schwangerschaft eine angemessene Betreuung zukommen zu lassen. Jede werdende Mutter hat Anspruch auf Mutterschaftsvorsorge (Mutterschafts-untersuchungen). Der Umfang der Mutterschaftsvorsorge wird vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen in den Richtlinien der Mutterschaftsvorsorge genau definiert.

Im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge findet eine umfangreiche Beratung der Schwangeren statt, und es werden ergänzend zu der Erhebung der umfangreichen Eigen-, Familien- und Schwangerschaftsvorgeschichte eine Vielzahl von Labortests und Untersuchungen durchgeführt. Die Mutterschaftsuntersuchungen haben zum einen das Ziel, eine ungestörte Schwangerschaft zu begleiten, zum anderen die vorliegenden Risiken zu erkennen beziehungsweise diese zu vermeiden.

Blutungen in der Schwangerschaft

Blutungen in der Schwangerschaft, unabhängig von ihrer Dauer und Stärke, sind ernst zu nehmen, und eine sofortige ärztliche Abklärung der Ursache ist zwingend erforderlich. Blutungen in der Spätschwangerschaft können mit schwerwiegenden Störungen und Bedrohung der Muter und Kind einhergehen.

Bluthochdruck

Der weibliche Zyklus.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft kann vorbestehend und erworben vorkommen. Während vorbestehende Hochdruckformen, die vor der Schwangerschaft bekannt sind, auf eine medikamentöse Therapie, gut ansprechen, können erstmalig in der Schwangerschaft auftretende Hochdruckformen dramatische Folgen haben, die in extremer Ausprägung lebensbedrohlich sein können.

In diesem Zusammenhang ist insbesondere auf eine schwere Form der Gestose hinzuweisen, die neben der Erhöhung des Blutdrucks mit Eiweißausscheidung im Urin, abnormer Gewichtszunahme, Wasseransammlung vorwiegend an den Unterschenkeln, Oberbauchschmerzen, Gelbsucht und Erhöhung der Leberwerte einhergeht (das sogenannte HELLP-Syndrom). Bei einer solchen Situation ist zu empfehlen, unverzüglich Ihren Frauenarzt/Ärztin oder eine Klinik aufzusuchen.

Vorzeitiger Blasensprung

Unter vorzeitigem Blasensprung wird Fruchtwasserabgang vor Beginn der Wehentätigkeit verstanden. Während am Ende der Schwangerschaft bei ca. zehn Prozent der Schwangeren zum vorzeitigen Blasensprung als Vorboten einer bevorstehenden Entbindung kommen kann, stellt der frühzeitige Fruchtwasserabgang in den frühen Schwangerschaftswochen ein erhebliches Risikopotential dar.

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